Ausbau der Kooperation mit der ukrainischen TU Donezk - Neue Verfahren für Feststoffe zur umweltfreundlichen Abfallbehandlung

27.07.2009

Prof. Dr.-Ing. Stefan Heinrich (links) und sein ukrainischer Kollege Professor Oleksandr Parfenyuk während der Vertragsunterzeichnung an der TUHH.
Prof. Dr.-Ing. Stefan Heinrich (links) und sein ukrainischer Kollege Professor Oleksandr Parfenyuk während der Vertragsunterzeichnung an der TUHH.

Wissenschaftler der TU Hamburg-Harburg bauen ihre Forschungskooperationen mit der größten TU der Ukraine, der Nationalen Technischen Universität Donezk, weiter aus. Das Institut für Feststoffverfahrenstechnik und Partikeltechnologie der TUHH sowie die Fakultät für Ökologie und Chemische Verfahrenstechnik der osteuropäischen TU, namentlich die Professoren Stefan Heinrich und Oleksandr Parfenyuk, haben am 14. Juli die geplante Zusammenarbeit besiegelt. Das Ziel ist Nutzung der an der TUHH vorhandenen Expertise auf dem Gebiet der Granulationstechnik für die Entwicklung moderner Abfallbehandlungs-Verfahren in der Ukraine. TUHH-Professor Stefan Heinrich hatte im März bereits mit der Fakultät für Rechentechnik und Informatik der ukrainischen Universität eine Forschungskooperation vereinbart.

Prof. Oleksandr Parfenyuk gilt als Experte auf dem Gebiet der Prozesse, Maschinen und Apparate für die Koks-Chemie, die Abfallverarbeitung und anderer Umwelttechniken. Heinrich und Parfenyuk arbeiten an der Verbesserung der Effektivität sowie der Sicherheit von Herstellungs-, Verarbeitungs- und Verwertungsprozessen sogenannter diskreter Materialien, das sind beispielsweise Granulate und Partikel, Agglomerate und Schüttgüter. "Vor allem geht es dabei um neue Erkennnisse der thermomechanischen Wechselwirkungen von Partikeln und Granulaten in Prozessen und Apparaten der chemischen Verfahrenstechnik", sagt Prof. Dr.-Ing. Stefan Heinrich. Ein erster Anfang ist gemacht: Seit Mai arbeiten die ukrainischen Studierenden Alexej Sova und Darina Tasits mit finanzieller Unterstützung der Ernest-Solvay-Stiftung am Institut für Feststoffverfahrenstechnik und Partikeltechnologie auf diesem Forschungsgebiet an Ihren Master-Arbeiten, die sie sowohl in Hamburg als auch in Donezk verteidigen werden.


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