Microsoft-Wettbewerb: Drei Studierende im Regionalfinale

05.06.2009

Erfolgreiche TUHH-Studenten aus Russland: Alexander Galkin (rechts) und Igor Zlatkevich.
Erfolgreiche TUHH-Studenten aus Russland: Alexander Galkin (rechts) und Igor Zlatkevich. Foto: TUHH/Jupitz

Drei Studierende der TU Hamburg-Harburg haben es beim weltweit größten Technologie- und- Programmier-Wettbewerb für Studenten und Schüler ins norddeutsche Regionalfinale geschafft. Mit ihrem Software-Projekt für einen GPS-Guide speziell für Fußgänger gelang es Alexander Galkin, Tatjana Uspenskaya und Igor Zlatkevich unter 51 eingereichten Arbeiten aus Norddeutschland den dritten Platz zu erobern.

Der Wettbewerb wird von dem Unternehmen Microsoft zum siebten Mal durchgeführt. In diesem Jahr steht der Image-Cup, an dem sich 250 000 Teilnehmer aus mehr als 100 Ländern beteiligen, unter dem Motto "Technologie für eine bessere Welt". Speziell die Bereiche Sport, Bildung und Gesundheit stehen dabei im Mittelpunkt. Das Endfinale findet in einem Monat in Kairo statt.

Das erfolgreiche TUHH-Trio vom Team "Sputnik+" hat einen Prototyp für eine Software entwickelt, die es bisher noch nicht auf dem Markt gibt. Es geht um den Aufbau einer Community, um mit GPS- basierter Information, eine bessere Software für die Bereiche Sport, Bildung und Gesundheit zu erarbeiten. Nutzer dieses - per GPS gesteuerten - Guide können sowohl Touristen sein, die so mit einem gps-fähigen Handy zu Sehenswürdigkeiten geführt werden könnten oder Sportler, zum Beispiel Läufer oder Radfahrer, die damit einen Lotsen für unbekannte Strecken erhalten. Selbst im Biologieunterricht in Schulen könnte der Guide nutzbringend angewandt werden, liefert er doch auch Informationen über die Botanik im Hamburger Park Planten und Blomen.

TUHH-Vizepräsident Professor Garabed Antranikian (von rechts) mit den beiden erfolgreichen Studierenden Igor Zlatkevich und Alexander Galkin sowie Dr. Ingo Laue, Microsoft-Academic Relations Manager, und Kurt Wössner, Leiter des TUHH-Rechenzentrums.
TUHH-Vizepräsident Professor Garabed Antranikian (von rechts) mit den beiden erfolgreichen Studierenden Igor Zlatkevich und Alexander Galkin sowie Dr. Ingo Laue, Microsoft-Academic Relations Manager, und Kurt Wössner, Leiter des TUHH-Rechenzentrums. Foto: TUHH/Jupitz

"Mit dem Imagine Cup möchte Microsoft die nächste Generation von Technologie-Entwicklern und Wirtschafts-Entscheidern zur Umsetzung von Ideen inspirieren und den lokalen Erkenntnistransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft fördern," sagte Dr. Ingo Laue, Academic Relations Manager bei Microsoft. Er würdigte im Rahmen einer kleinen Feier an der TUHH das außerordentliche Engagement der drei Studierenden, deren hoher Sachverstand sich im Projekt widerspiegele. An der Projektarbeit beteiligt gewesen ist auch ein Kommilitone von der Universität Leipzig. Diese universitätsübergreifende Zusammenarbeit wurde von der Jury gleichfalls positiv bewertet.

Als Anerkennung ihrer Leistungen und als Dank an die TUHH, die ihren Studierenden "den Spirit und das Engagement für diese Arbeit außerhalb ihres Studiums erlaubt" stiftet Microsoft der TUHH für ein Jahr eine Lizenz für IT-Academy. TUHH-Vizepräsident Garabed Antranikian beglückwünschte Alexander Galkin und Igor Zlatkevich sowie Tatjana Uspenskaya, die nicht an der Preisverleihung teilnehmen konnte, zu ihrem Erfolg. Kurt Wössner dankte dem Unternehmen für die nunmehr zur Verfügung stehende Software für Lernzwecke. In wenigen Tagen werden alle TUHH-Studenten kostenlosen Zugriff zu den bereitgestellten Microsoft-Produkten, zum Beispiel Microsoft-Office, Microsoft-Server haben, und außerdem können Zertifizierungsprüfungen zu günstigen Konditionen abgelegt werden. Ansprechpartner im Rechenzentrum ist Ingo Teßmann: 040/ 42878-3187.

Mit dem Imagine Cup will Microsoft bei SchülerInnen und Studierenden weltweit Fantasie und Begeisterungsfähigkeit für technologische Innovationen wecken, die die Welt verändern. Die Teilnehmer erhalten die Chance, ihre innovativen Lösungen und damit ihre Kreativität und Leistungsfähigkeit einer fachkundigen Jury unter Beweis zu stellen. Doch nicht nur der internationale Wissensaustausch sondern auch die Zusammenarbeit von Industrie und Lehre stehen im Fokus des Imagine Cup.


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