Hennicke-Preis für Claudia Neusel

23.04.2009

Claudia Neusel
Claudia Neusel

Claudia Neusel ist mit dem ersten Preis im Hans-Walter-Hennicke-Wettbewerb ausgezeichnet worden. Die auf Werkstoffwissenschaften spezialisierte Maschinenbauingenieurin überzeugte die Jury der Deutschen Keramischen Gesellschaft (DKG) mit einem Vortrag über ihre Diplomarbeit "Untersuchungen zur elektrischen Durchschlagsfestigkeit von Al2O3-Ein- und Polykristallen". Neusel hat die Belastbarkeit von Aluminiumoxyd-Keramiken unter elektrischer Hochspannung untersucht.

Eigens dafür wurde am Institut für Keramische Hochleistungswerkstoffe unter Leitung von Prof. Dr. Gerold Schneider eine Hochspannungs-Apparatur gebaut. Mit dieser Thematik wird sich die junge Diplomingenieurin auch während ihrer Doktorarbeit beschäftigen. Claudia Neusel arbeitet inzwischen als wissenschaftliche Mitarbeiterin und untersucht dieses Phänomen weiter: speziell die Frage, welche Eigenschaften es sind, die den Widerstand gegen den "elektrischen Durchschlag" bei diesen Keramiken ausmachen. Eine typische technische Anwendung "durchschlagsfester" Keramiken sind Stützisolatoren zwischen Hochspannungsleitungen.

Der mit 500 € prämierte Hans-Walter-Hennicke-Preis wird seit 1995 jährlich von der DKG verliehen und ging dieses Jahr zum zweiten Mal in Folge an das Institut für Keramische Hochleistungswerkstoffe der TUHH. Der Vortragswettbewerb fand im Rahmen der DKG-Jahrestagung im März in Aachen statt.


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