Earth Day 2009 in Hamburg: TUHH-Vizepräsident Antranikian hält eine Rede im amerikanischen Generalkonsulat

21.04.2009

Professor Dr. rer. nat. Dr. h. c. Garabed Antranikian
Professor Dr. rer. nat. Dr. h. c. Garabed Antranikian

Anlässlich des Earth Day 2009 hat Professor Dr. rer. nat. Dr. h. c. Garabed Antranikian gestern im US-amerikanischen Generalkonsulat in Hamburg einen Vortrag über die Biotechnologie der Zukunft gehalten. Der wissenschaftliche Experte für eine umweltfreundliche industrielle Produktion folgte damit einer Einladung des US-Generalkonsulats ins "Weiße Haus" an der Alster.

Der 1970 vom damaligen US-Senator Gaylord Nelson initiierte "Aktionstag für die Erde" ist fast 40 Jahre später ein Weltereignis in über 170 Ländern der Erde und außer für Hochschulen und Schulen längst auch für Unternehmen und andere Einrichtungen Anlass, mit Veranstaltungen auf begrenzte Ressourcen und zugleich den Reichtum der Natur aufmerksam zu machen und das Bewusstsein dafür zu schärfen. Der Rede Garabed Antranikians, der vor wenigen Wochen erst zum Vizepräsident Lehre der TUHH gewählt wurde, folgt ein Vortrag seines amerikanischen Kollegen, Dr. Martin Keller, Direktor des Bio Energie Science Centers am Oak Ridge National Laboratory in Tennessee. Am Tag darauf spricht Keller bei der TuTech. Anlass: Die von TUTech koordinierte Initiative Industrielle Biotechnologie Nord (IBN) ist ein der 365 Orte in der Bundeskampagne "Land der Ideen."

Das US-amerikanische Generalkonsulat (
Das US-amerikanische Generalkonsulat (Foto © U.S. Consulate General Hamburg)

Professor Garabed Antranikian genießt weltweites Ansehen durch seine Forschung auf dem Gebiet der sogenannten Extremophilen: Mikroorganismen, die unter extremsten Temperatur-, Säure- und Salzbedingungen lebensfähig sind und sich daher als biologische Alternative zu chemischen Prozessen in der industriellen Produktion eignen. So arbeiten im Cluster "Biokatalyse 2021", das von Professor Antranikian koordiniert wird, mehr als 50 Partner aus der Industrie sowie Hochschulen an der Weiterentwicklung und Etablierung entsprechender Prozesse, die in der Industrie die umweltfreundliche Produktion von Feinchemikalien, Pharmawirkstoffen und Kraftstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen mit Hilfe der Biokatalyse ermöglichen.


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