TUHH wirbt um Nachwuchs an deutschen Schulen in Lateinamerika

17.03.2009

Die Technische Universität Hamburg-Harburg (TUHH) pflegt intensive Kontakte mit deutschen Schulen in Lateinamerika, um junge Leute für ein Studium zu interessieren. Diese bringen beste Voraussetzungen für ein erfolgreiches Studium an der TUHH mit: Zum einen, weil das Leistungsniveau an deutschen Schulen im Ausland vergleichsweise hoch ist und mindestens europäischen Standards entspricht und zum anderen, weil an den deutschen Schulen Lateinamerikas Deutsch auf dem Stundenplan steht, viele Schüler auch zuhause Deutsch sprechen.

Bis 2010 wird die TUHH ein Netzwerk mit 15 deutschen Schulen in Argentinien und Costa Rica, Ecuador und El Salvador, Kolumbien und Mexiko aufbauen. Die ersten Absolventen deutscher Schulen aus Ecuador, Kolumbien und Mexiko haben vergangenen Oktober in den drei Bachelor-Studiengängen Bau-und Umweltingenieurwesen, Bioverfahrenstechnik sowie Energie-und Umwelttechnik aufgenommen.

Das Projekt wird vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) mit jährlich etwa 46 000 Euro vorerst bis Ende 2010 finanziert. Das Programm, an dem sich bisher 35 deutsche Hochschulen beteiligen und Kontakte weltweit zu deutschen Schulen aufbauen, geht auf eine Initiative des Bundesaußenministeriums zurück. Grund für die verstärkte Anwerbung ausländischer Studierender ist der prognostizierte Mangel an Akademikern in Deutschland, speziell auch an Ingenieuren.

Weitere Informationen:
Randolph Galla
Tel. 040 / 42878-4263 (-4381)
E-Mail: r.galla@tuhh.de


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