Zweiter Veranstaltungsabend der TUHH-Ringvorlesung "Energie 2020" "Stromerzeugung aus Windenergie"

10.11.2008

Offshore Windenergieanlage North Hoyle (
Offshore Windenergieanlage North Hoyle (Foto: RWE)

Offshore-Windparks zur Nutzung der Windenergie ragen weit vor den Küsten Dänemarks, Hollands und Großbritanniens aus dem Meer. In Deutschland entsteht 45 Kilometer vor Borkum der erste deutsche Offshore-Windpark "alpha ventus". Die Einspeisung der aus Wind gewonnenen Energie in das bestehende Stromnetz gestaltet sich aber nicht einfach. Über diese Themen referieren Dr.-Ing. Martin Skiba sowie Prof. Dr.-Ing. Harald Weber

am Mittwoch, 12. November, ab 18 Uhr im Audimax I der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH), Schwarzenbergstr. 95 H.

Skiba ist "Director Wind Energy Offshore" der RWE Innogy GmbH in Hamburg, einer Tochtergesellschaft des Energiekonzerns RWE. Sein Thema: "Windkraftwerke Offshore - Status quo und Perspektiven" sprechen. Außer über betriebliche Erfahrungen wird der Maschinenbauingenieur auch über die Herausforderungen bei der Errichtung und Wartung der Anlagen sprechen. Nach Ansicht Skibas ist die Vergabe von Baugenehmigungen in Deutschland jahrelang eher schleppend verlaufen und heute komme die Industrie mit der Produktion von Plattformen und Schwimmkränen kaum nach.

Im zweiten Teil des Abends referiert Prof. Dr.-Ing. Harald Weber von der Universität Rostock über die "Integration großer Windparks in das bestehende elektrische Energieversorgungssystem." Kraftwerke müssen in der Lage sein, sowohl normale Windschwankungen auszugleichen als auch Energie bereitzustellen, die dann benötigt wird, wenn kein Wind weht. Ziel ist es, die Windenergie optimal zu nutzen und dennoch die Sicherheit der Stromerzeugung nicht zu gefährden.

Der dritte Teil der Ringvorlesung am 26. November widmet sich dem Thema "Biomassennutzung". Ab 18 Uhr referieren Prof. Dr.-Ing. Martin Kaltschmitt, Leiter des Instituts für Umwelttechnik und Energiewirtschaft der TU Hamburg-Harburg, über die Biomasse als Energieträger der Zukunft sowie Prof. Dr. sc. agr. Dr. h.c. Jürgen Zeddies, Emeritus des Instituts für Landwirtschaftliche Betriebslehre der Universität Hohenheim, über Potenziale und Nutzungskonkurrenzen für die Bioenergie. Die insgesamt aus sieben Vortragsabenden bestehende Ringvorlesung findet 14-tägig jeweils mittwochs von 18 bis 20 Uhr im Audimax II, Denickestraße 22 I, statt und endet am 4. Februar 2009.

Die Öffentlichkeit ist eingeladen.

Der Eintritt ist frei.


TUHH - Pressestelle

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