Förderpreis der Vereins- und Westbank für Diplomandin der TUHH

19.01.2000

Donnerstag, 27. Januar 2000, 10.00 Uhr
Ort: Denickestr. 15, Raum 0506, Hamburg-Harburg
Jetzt wurde der mit 5.000 DM dotierte Förderpreis der Vereins- und Westbank
an eine Absolventin der TUHH vergeben. Ausgezeichnet wurde die Diplomarbeit
von Claudia Dappen aus dem Studiengang Stadtplanung. Harald Rau, Leiter
der Vereins- und Westbank, Niederlassung Harburg/Cuxhaven und Prof. Dr.
Wolfgang Bauhofer, Vizepräsident der TUHH, übergaben den Förderpreis an
Claudia Dappen für Ihre Diplomarbeit "Urban - und was dann ?"
Die Ausschreibung des Förderpreises durch die Vereins- und Westbank besteht
seit 1991. "Die TUHH freut sich über die Förderung. Sie setzt ein deutliches
Zeichen zur Stärkung der TUHH", dankte Vizepräsident Bauhofer. "Gleichzeitig
ist der Preis ein Mittel der Nachwuchsförderung, das sehr gute und praxisrelevante
Leistungen junger Wissenschaftler honoriert". Ausgewählt wurde die Diplomarbeit
von einer Jury mit Vertretern der Bank und der TUHH. "Die prämierte Diplomarbeit
beweist, dass das an der TUHH erworbene Wissen und das wissenschaftliche
Arbeiten auf praktische Aufgaben zusammengefügt werden kann", so Harald
Rau.
Die Preisträgerin: Claudia Dappen, Dipl.-Ing.,Hamburg, Jahrgang 1969,
hat nach einer Buchhändlerlehre zuerst bis zum Vordiplom Geografie mit
Vertiefung Städtebau in Bonn und danach Stadtplanung in Hamburg-Harburg
studiert. Heute arbeitet sie halbtags als Stadtplanerin im Innenministerium
Schleswig-Holstein in Kiel.
Kernaussagen aus dem Gutachten von Prof. Dr. Ingrid Breckner:
"Der Arbeit liegt die Zielsetzung zugrunde, "Bausteine für die Stadtentwicklung
von Halle Südost" zu entwicklen. Hierbei handelt es sich um ein zentral
gelegenes Stadtgebiet mit gewerblicher und gründerzeitlicher Wohnnutzung,
in dem mittels Förderung im EU-Programm URBAN auf vergleichsweise gering
durchdachten konzeptionellen Entwicklungsoptingen erschlossen werden sollten.
Frau Dappen greift in ihrer Diplomarbeit dabei entstandene Widersprüche
und Lücken auf und entwickelt Bausteine eines Planungskonzeptes für die
Zeit nach Abschluss der URBAN-Förderung. Die Gründlichkeit der Bearbeitung
der schwierigen Thematik an einem vorher unbekannten Ort spiegelt sich
in den reichhaltigen und anschaulich präsentierten Ergebnissen dieser
Arbeit, die sie für alle Planenden in Halle zu einer unverzichtbaren Informationsquelle
machen und für ostdeutsche Planungsprozesse vielfältige und wichtige Anregungen
enthalten."
TUHH
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Ingrid Holst
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