Forschungsstark und anwendungsnah:

14.11.2002

Im aktuellen Forschungsranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) ist die TUHH in den Fächern Elektrotechnik und Maschinenbau in der Spitzengruppe.
Gewertet wurden in der Untersuchung die Kriterien Reputation, Drittmittel, Publikationen Promotionen und Patente.
In der Wertung der Patente bestreitet die Elektrotechnik der TUHH gemeinsam mit den Universitäten München und Kaiserlautern allein ein Viertel der erfassten angemeldeten Patente. Absolut nimmt sie dort sogar den ersten Platz ein. Darüber hinaus ist die TUHH bei der Zahl der Promotionen und Publikationen in den Spitzengruppen. Dieses korrespondiert auch mit dem Ergebnis im Fach Maschinenbau.

Gewertet wurden vom CHE die Profile besonders forschungsstarker Hochschulen, nicht einzelne Rangplätze. Dennoch sind anhand der Einzelauswertungen Aussagen zu herausragenden Platzierungen möglich. So steht die TUHH zum Beispiel beim Anteil der jährlich eingeworbenen Drittmittel der Deutschen Forschungsgemeinschaft seit Jahren unter den besten Fünf.

"Insbesondere die hohe Zahl der Patente zeigt einmal mehr, wie nah die TUHH mit der Wirtschaft kooperiert. Hamburgs Wirtschaft profitiert von dieser engen Zusammenarbeit in hohem Maße, denn Innovation wird durch neue verwertbare Forschungsarbeiten gefördert", kommentiert TUHH-Präsident Christian Nedeß. "Anzumerken ist aber auch, dass die TUHH seit Jahren ihr Potenzial bestmöglich ausschöpft, selbst unter den schwierigen Bedingungen des Hamburger Haushalts." Ausgezeichnete Forschungsleistung und Anwendungsnähe seien Markenzeichen der TUHH-Arbeitsbereiche, die in öffentlichen und hochschulpolitischen Diskussionen stärker Beachtung finden sollten, schließlich würden diese dem ebenfalls hervorragenden Ruf der TUHH in der Lehre vorausgehen.

"Für die Hamburger Wirtschaft ist die TUHH von herausragender Bedeutung. Zum Einen, weil sie dringend benötigten und hervorragenden ingenieurwissenschaftlichen Nachwuchs ausbildet. Zum Anderen, weil sie für die Entwicklung der Wirtschaft in der Metropolregion Hamburg hinsichtlich der Praxisnähe und der Forschungskompetenz ein unermüdlicher Motor ist. Die TUHH ist mit 5.000 Studierenden und rund 600 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern im Vergleich zur RWTH Aachen eine relativ kleine Hochschule. Umso erfreulicher sind die herausragenden Ergebnisse des Rankings", kommentierte der Vorsitzende von NORDMETALL, Wolfgang Würst.

Nähere Informationen unter: DUZ special (Beilage zum Hochschulmagazin Nov. 2002) sowie www.che-forschungsranking.de


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