13 ausgewählte Hamburger Gymnasien schließen Kooperationsverträge mit der TUHH

22.04.2002

Hamburg-Harburg, 22. April 2002
Mit 13 ausgewählten Hamburger Gymnasien schließt die TUHH heute Kooperationsverträge ab. Ziel der Verträge ist es, Schülerinnen und Schüler für die so genannten MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) zu begeistern. Gleichermaßen sollen Schülerinnen, Schüler, Lehrerinnen und Lehrer die Möglichkeiten haben, MINT-Fächer durch direkte praktische Vermittlung vor Ort als Grundlagenwissenschaften hautnah zu erleben um das Bewusstsein für die grundlegende Bedeutung dieser Fächer zu schärfen.

"Für die internationale Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft in Europa und in Deutschland ist es unabdingbar, den wissenschaftlichen Nachwuchs für diese Fächer bereits in den Schulen zu fördern. Nicht in jedem Fall muss unser Förderprogramm in eine ingenieurwissenschaftliche oder naturwissenschaftliche Laufbahn führen. Wir möchten Interesse wecken, Rückhalt geben für die mathematische und naturwissenschaftliche Neugier und einzelnen engagierten Schulen helfen, den Unterricht durch neue Inhalte anzuregen", kommentiert der Entwickler des Förderprogramms, Prof. Wolfgang Mackens, die Intention anlässlich der Vertragsunterzeichnung.

"Mit der Maßnahme der engen Kooperation zwischen ausgewählten Hamburger Gymnasien und der TUHH hilft die TUHH, das allgemeine Niveau in den Fächern der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik anzuheben und langfristig den Nachwuchs in diesen Bereichen zu fördern und zu sichern", stellt der Präsident der TUHH, Prof. Dr.-Ing. Christian Nedeß, fest.



Inhaltlich wird mit dem Kooperationsvertrag jeweils ein Leistungskatalog definiert, der individuell auf jedes Gymnasium abgestimmt ist. Die Vertragsunterzeichner sind die
Gymnasien: Alexander von Humboldt, Christianeum, Corveystraße, Friedrich-Ebert Gymnasium, Grootmoor, Heidberg, Heisenberg, Luisengymnasium , Oberalster, Ohmoor, Sophie-Barat-Schule, Süderelbe, Willhöden. Diesen Gymnasien wurde nach einem Auswahlverfahren durch die TUHH das Angebot unterbreitet, Partner zu werden im Rahmen des Förderprogramms.

Als vergleichsweise kleine Universität kann die TUHH nicht mit allen Hamburger Gymnasien zusammenarbeiten und muss in einer solchen Zusammenarbeit ihre Ressourcen gezielt einsetzen. So sind zunächst diese 13 Kooperationsabkommen mit mathematisch-naturwissenschaftlich und anderen durch entsprechende Aktivitäten ausgezeichnete Gymnasien geplant. Diese Kooperation mit Partnerschulen gilt allerdings als Anstoß und hat Vorbildfunktion auch für andere Hochschulen. An die Ausweitung des Lernprogramms auf weitere interessierte Schulen ist dann gedacht, um mittelfristig das - zum Teil brachliegende - Potenzial an künftigen Ingenieurstudierenden zu erschließen. Die Verträge sind daher ein großer Schritt, um zu einer institutionalisierten Form der Zusammenarbeit mit den Schulen zu kommen; Und sie ermöglichen den Schulen sich im Hamburger Raum zu profilieren. Konzeptionell liegt die Idee zugrunde, "Schrittmacher" oder "Best Practice"-Schulen aufzubauen. Die TUHH schließt in nächster Zeit ähnliche Verträge auch mit Schulen der Metropolregion in Schleswig-Holstein und in Niedersachsen ab.

Weitere Informationen:
Frau Dr. Astrid Mutzel
Prof. Wolfgang Mackens
Technische Universität Hamburg-Harburg
Schwarzenbergstraße 95, D-21073 Hamburg
Tel: 040 - 42878-3875/-3277
Fax: 040 - 42878-2070


TUHH - Pressestelle
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