Wissenschaftler der TUHH ist neuer VDI-Präsident

12.11.2003

Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h. Dr. h.c. Eike Lehmann
Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h. Dr. h.c. Eike Lehmann

Professor Eike Lehmann ist Experte für den Schiffbau.

Der Hamburger Wissenschaftler Eike Lehmann ist der neue Präsident des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI). Auf der heutigen VDI-Vorstandsversammlung in Düsseldorf wurde der 63-jährige Professor der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH) einstimmig für drei Jahre in das höchste VDI-Amt gewählt. Seine Amtszeit beginnt am 1. Januar 2004. Der Schiffsbauingenieur aus Hamburg tritt die Nachfolge von Prof. Dr.-Ing. Hubertus Christ an, VDI-Präsident seit 1997, dessen Amtszeit satzungsgemäß nach zwei Amtsperioden endet.

Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h. Dr. h.c. Eike Lehmann ist seit 1983 der Leiter des Arbeitsbereiches "Schiffstechnische Konstruktionen und Berechnungen" an der TUHH. Der Schwerpunkt seiner Forschung sind Untersuchungen zur Kollision von Schiffen. Lehmann ist Sprecher des Forschungsschwerpunktes "Bautechnik und Meerestechnik" an der TUHH. Er ist Präsident der bundesweiten Schiffsbautechnischen Gesellschaft mit Sitz in Hamburg. Zwischen 1995 und 2001 war er als Technikvorstand des Germanischen Lloyd tätig.

Zu den ersten Gratulanten Lehmanns gehörte TUHH-Präsident Prof. Dr.-Ing. Dr. h.c. Christian Nedeß, selbst seit 1999 Mitglied des VDI-Vorstandes. Lehmann kündigte nach seiner Wahl an, sich verstärkt für eine Verbesserung des Hochschulstandortes Deutschland stark machen zu wollen. In der Ingenieursausbildung sei darauf zu achten, dass deren Qualität mit Einführung der neuen Studienabschlüsse Bachelor und Master nicht "verwässert" werde.

Eike Lehmann, gebürtiger Breslauer, ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder.


TUHH - Pressestelle
Ingrid Holst
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