Uraufführung im ersten "TUHH goes music" Semesterkonzert

14.05.2008

Banu Sözüar
Banu Sözüar

"TUHH goes music" lädt zum ersten Konzert in diesem Sommersemester ein. Der Soloabend der Pianistin Banu Sözüar am Mittwoch, 21.Mai, beginnt um 19 Uhr und findet im Audimax I, Schwarzenberstraße 95 H, statt. Kompositionen von Joseph Haydn, Johannes Brahms, Altuğ Ünlü und Sergei Rachmaninoff stehen auf dem Programm.

Joseph Haydn komponierte 108 Sonaten. Mit der "Sonate Nr. 59 ES-Dur, Hob. XVI/49" eröffnet die Pianistin den Abend. Es folgen die "Fantasien, op. 116" von Johannes Brahms. Den zweiten Teil des Konzerts eröffnet Banu Sözüar mit der Uraufführung des Werkes "Constuctions poétiques" des zeitgenossischen türkischen Komponisten Altuğ Ünlü. Mit Sergei Rachmaninoffs "Variationen über ein Thema von Corelli, op. 42" klingt der Abend aus.

Die in Istanbul geborene Pianistin studierte zunächst am dortigen Konservatorium bei Prof. Özen Veziroğlu. Später nahm sie ihr Studium an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien bei den Professoren Seidelhofer und Petermandl auf. Sie besuchte Meisterkurse bei Paul Badura-Skoda, Alfred Brendel und Jörg Demus. Bereits mit 15 Jahren konzertierte Banu Sözüar mit dem Radio-Symphonie-Orchester Istanbul. Seitdem sammelt sie Erfahrung auf internationalen Konzertreisen und Musikfestivals. Neben mehreren Schallplatten- und CD-Aufnahmen gibt es von Banu Sözüar Rundfunk- und Fernsehmitschnitte.

Der Komponist Altuğ Ünlü wurde ebenfalls in Istanbul geboren. 1980 siedelte er nach Hamburg aus. Er studierte an der Hochschule für Musik und Theater Komposition und Theorie bei György Ligeti sowie Wolfgang-Andreas Schultz und promovierte an der Hochschule in historischer Musikwissenschaft. Ünlü wurde mit dem Bach-Preis-Stipendium der Stadt Hamburg ausgezeichnet und lehrt seit sieben Jahren als Professor für Tonsatz an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf.


Das Konzert findet in Kooperation mit der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg statt. Herzlich eingeladen ist die musikliebende Öffentlichkeit.
Der Eintritt ist frei.


TUHH - Pressestelle

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