Mach mit bei TUHamburgIntegrativ! TUHH vergibt Zertifikate für Freiwilligenarbeit in der Flüchtlingshilfe

06.06.2017

Präsident Garabed Antranikian und TUHH-Studierende vom Team TUHamburgIntegrativ Lisa-Marie Bieber (v. l.), Jan Philipp Köther, Ali Azari Nejat sowie Jutta Katharina Werner, Johanna Michaele Serr, Thomas Schildhauer sowie Muthana Al-Temimi und Schahin Akbari.
Präsident Garabed Antranikian und TUHH-Studierende vom Team TUHamburgIntegrativ Lisa-Marie Bieber (v. l.), Jan Philipp Köther, Ali Azari Nejat sowie Jutta Katharina Werner, Johanna Michaele Serr, Thomas Schildhauer sowie Muthana Al-Temimi und Schahin Akbari.
Foto: TUHH/G. Geringer

Ein Ehrenamt in der Flüchtlingsarbeit kann bereichern, den Horizont erweitern und soziale Kompetenzen schulen: Die Technische Universität Hamburg (TUHH) vergibt für ehrenamtlich Tätige in der Flüchtlingsinitiative TUHamburgIntegrativ ein Zertifikat mit dem das Engagement gewürdigt wird. Gesucht werden noch Aktive.

Studierende, Promovenden oder Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der TUHH können ein Zertifikat erwerben: Masterstudierende, die sich bei TUHamburgIntegrativ oder in einem anderen Bereich sozial engagieren und parallel im Nichttechnischen Wahlpflichtbereich das Seminar „Social Learning“ belegen, erhalten dafür zwei ECTS-Punkte. „Die Mitarbeit bei TU Integrativ hat für mich zwei wesentliche Aspekte. Einerseits liegt in der Tätigkeit großes Potential für persönliche Entwicklung. Der Umgang mit Flüchtlingen und ihren Schicksalen bedingt eine Reflexion der eigenen Situation und motiviert dazu, die eigenen Möglichkeiten zu erkennen und zu nutzen“, sagt Masterstudent Las Jacobsen. Und sein Kommilitone Jan Philipp ergänzt: „Es ist für uns Ingenieurstudierenden ein tolles Angebot. In so einem Projekt werden verschiedenste Soft-Skills erlernt und verbessert und man ist gezwungen, ein kleines Projekt zu organisieren, zu leiten und erfolgreich abzuschließen. Gerade in Bezug auf das Berufsleben als Ingenieur werden solche Fähigkeiten immer wichtiger, das erleichtert auch den Einstieg in das Berufsleben.“

Seit 2016 haben sich mehr als 100 Studierende, Doktoranden und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Projekten engagiert. Mit Schließung des Camps gegenüber dem Campus, wo knapp 1000 Flüchtlinge lebten, geht diese Freiwilligenarbeit unter veränderten Vorzeichen weiter. Im Vordergrund steht 2017 die Laufbahnberatung mit dem Ziel, die berufliche Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt zu unterstützen. Unverändert stark gefragt sind Sprachbuddys, meist Studierende, die sich regelmäßig mit einem Geflüchteten zur für ein bis zwei Stunden in der Woche treffen und zugleich Ansprechpartner sind für Fragen, die sich mit dem neuen Leben in Deutschland stellen. Zudem gibt es eine Musikgruppe, die auch öffentlich auftritt und sich besonders über musizierende Ehrenamtliche freut. Der zeitliche Aufwand kann selbst bestimmt werden.

Die Initiative wird von Katja Biewendt und Muthana Al-Temimi geleitet. Die vorherige Koordinatorin Jutta Katharina Werner geht in den Ruhestand. TUHH-Präsident Professor Garabed Antranikian bedankte sich für ihre Arbeit bei TUHamburgIntegrativ.

Weitere Informationen: http://tuhamburgintegrativ.de/

Muthana Al-Temimi: 42878-2338, Katja Biewendt: 42878-4188.

Text: Jutta Katharina Werner


TUHH - Pressestelle
Jasmine Ait-Djoudi
E-Mail: jasmine.ait-djoudi@tuhh.de
Tel.: +49 40 428 78 3458
Fax: +49 40 428 78 2366

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