Nachhaltigkeit in Lehre und Forschung etablieren: TUHH-Transferdialog „Nachhaltige Strategien aus der Praxis von Hochschulen und Unternehmen“

06.12.2016

V.l.: Klaus-Joachim Scheunert, Martin Oldeland, TUHH-Präsident Garabed Antranikian, TUHH-Professorin Kerstin Kuchta, Dr. Ralf Grote, Axel Schmidt und Professor Georg Müller-Christ von der Universität Bremen.
V.l.: Klaus-Joachim Scheunert, Martin Oldeland, TUHH-Präsident Garabed Antranikian, TUHH-Professorin Kerstin Kuchta, Dr. Ralf Grote, Axel Schmidt und Professor Georg Müller-Christ von der Universität Bremen. Foto: TUHH/Bittcher

Die Technische Universität Hamburg (TUHH) spielt als Wissenschaftseinrichtung eine zentrale Rolle als Vordenkerin und Vernetzerin für gesellschaftliche Schlüsselfragen. Studierende der Ingenieurwissenschaften werden als zukünftige Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger in besonderer Weise dazu befähigt sein müssen, zur Beantwortung von komplexen und transdisziplinären Fragestellungen beizutragen. Vor diesem Hintergrund startete die TUHH 2012 eine umfassende Nachhaltigkeitsstrategie. Nun waren TUHH-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Studierende am 5.12. zu einer Podiumsveranstaltung mit dem Titel „Nachhaltige Strategien aus der Praxis von Hochschulen und Unternehmen“ mit TUHH-Präsident Garabed Antranikian eingeladen, bei der über den aktuellen Stand diskutiert wurde. Im Mittelpunkt stand außerdem die Frage, wie die TUHH in Kooperation mit Partnern aus Wirtschaft und Gesellschaft weiter zu einer nachhaltigen Zukunft beitragen kann. Rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer folgten der Einladung ins Lern- und Kommunikationszentrum (LuK).

Foto: TUHH/Bittcher

Früh ansetzen: Einig waren sich die Expertinnen und Experten vor allem in dem Ansatz, dass das Thema Nachhaltigkeit eine zentrale Rolle in Forschung und Lehre spielen muss. „Technische Lösungen sind nur sinnvoll und gut, wenn sie gut durchdacht sind und eine gesellschaftliche Akzeptanz mitbringen“, sagte Antranikian. Auf dem Podium diskutierten Martin Oldeland, Mitglied des Vorstands von B. A. U. M. e. V. und Mitglied des Nachhaltigkeitsrats der TUHH, Professorin Kerstin Kuchta vom TUHH-Institut für Umwelttechnik und Energiewirtschaft und Vorsitzende des Nachhaltigkeitsrats, Klaus-Joachim Scheunert, Kanzler der TUHH, Dr. Ralf Grote, Leiter des Präsidialbereichs der TUHH, sowie Axel Schmidt, Leiter des Zentralbereichs Umwelt der Flughafen Hamburg GmbH. Den Impulsvortrag hielt Professor Georg Müller-Christ von der Universität Bremen, der sich auf Nachhaltiges Management spezialisiert hat.

Auf die Frage, was Hochschulen und Unternehmen voneinander lernen können, antwortete er, dass sie nicht von- sondern miteinander lernen müssten. Und zwar durch Transformation und Vernetzung. Außerdem appellierte er an alle Beteiligten, in Zukunft noch weiter in den Kern des Systems einzudringen und nicht nur an der Oberfläche zu kratzen.

Nachhaltige Entwicklung an der TUHH

Ziel der TUHH ist es, Nachhaltigkeit in der Forschung, der Lehre, der Weiterbildung und im gesamten Leben auf dem Campus prägend sichtbar zu machen wie beispielsweise durch die Projekte „Essbarer Campus“ und Förderung der Mobilität durch Campusräder. Mit dem Nachhaltigkeitsrat an der TUHH wurde ein internes Stakeholder-Gremium gegründet, das zu verschiedenen Facetten der vielschichtigen Thematik Empfehlungen erarbeitet. Auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene strebt die TUHH die Vernetzung mit Nachhaltigkeitsakteuren und -initiativen zum gegenseitigen Erfahrungsaustausch und Know-how-Transfer an.


TUHH - Pressestelle
Felicia Heymann
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