Waterloo in Harburg: Austauschprogramm bringt kanadische Praktikanten an die TUHH

01.08.2016

Tipps aus erster Hand: TUHH-Student Torben Frey, der kommendes Jahr zum Austausch nach Waterloo geht, mit Ambika Opal, Kunpei Zhang und Qi-Sheng Chen.
Tipps aus erster Hand: TUHH-Student Torben Frey, der kommendes Jahr zum Austausch nach Waterloo geht, mit Ambika Opal, Kunpei Zhang und Qi-Sheng Chen. Foto: TUHH/Heymann

Langjährige Partner: Seit über 25 Jahren existiert zwischen der Technischen Universität Hamburg (TUHH) und der University of Waterloo (UoW) in Kanada ein Austauschprogramm, das vom TUHH-Institut für Mechanik und Meerestechnik organisiert wird. Unterstützt wird das Programm durch Stipendien des Deutschen Akademischen Austausch Dienstes (DAAD). Jährlich erhalten damit vier bis fünf TUHH-Studierende aus allen Fachrichtungen die Möglichkeit, ein halbes Semester in Waterloo zu studieren. Im Gegenzug kommen regelmäßig kanadische Studierende an die TUHH. Seit kurzem besteht für sie die Möglichkeit, statt Kursen ein Forschungspraktikum zu absolvieren. Die drei aus Waterloo stammenden Praktikanten Ambika Opal, Kunpei Zhang und Qi-Sheng Chen sind in der Endphase ihrer Projekte.

Gefunden hatten die sie die Jobausschreibungen für die Praktika in der universitätseigenen Job-Datenbank. Ambika Opal beschäftigte sich an der TUHH drei Monate lang mit dem Thema Permafrost in Nord-Kanada und wurde dabei vom Institut für Personalwirtschaft und Arbeitsorganisation betreut. Am gleichen Institut setzte sich Kunpei Zhang damit auseinander, wie sich extreme Hitzewellen auf die Sterblichkeit älterer Menschen auswirken. Qi-Sheng Chen arbeitete an einem Forschungsprojekt zum Thema Logistik: Sie analysierte in ihrem Praktikum am TUHH-Institut für Verkehrsplanung und Logistik die Nutzung von Elektroautos in Firmen.

Das in Kanada vorgeschriebene Forschungspraktikum an der TUHH zu absolvieren habe ihr viel gebracht, sagt Ambika Opal. Neben der inhaltlichen Auseinandersetzung mit dem Thema habe die in einer Harburger Gastfamilie lebende Bachelor-Studentin viel über die deutsche Kultur gelernt. Auch der betreuende TUHH-Professor Christian Ringle zieht eine positive Bilanz: „Wir haben in den letzten drei Monaten sehr gute Erfahrungen mit den Praktikanten gemacht. Sie sind mit Engagement und fachlichem Know-how ihre Projekte angegangen und haben sich problemlos in unser Institut an der TUHH integriert. Für alle Beteiligten war die Kooperation ein großer Gewinn.“

Für TUHH-Studierende:
https://www.tuhh.de/mum/auslandsstudium/uwaterloo.html

Für TUHH-Institute/Angebot eines Forschungspraktikums:
Berit.Illmann@tu-harburg.hamburg.de


TUHH - Pressestelle
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