5.000 Euro für stabile Brücken: 16. Daniel-Düsentrieb-Preis an der TUHH verliehen

17.06.2016

Schüler des Ebert-Gymnasiums aus Harburg und der Immanuel-Kant-Schule aus Neumünster.
Schüler des Ebert-Gymnasiums aus Harburg und der Immanuel-Kant-Schule aus Neumünster.
Foto: TUHH/Geringer

10.000 Zahnstocher, 550 Gramm Holzleim und ein Knäuel Häkelgarn: Dass aus diesen einfachen Materialien auch tragfähige Brücken entstehen können, zeigten Nachwuchswissenschaftler im Rahmen des Daniel-Düsentrieb-Wettbewerbs. Die Preisträger wurden am Mittwoch, 15. Juni 2016, an der Technischen Universität Hamburg (TUHH) ausgezeichnet.

Der durch die TUHH, die Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB) und den Verein Deutscher Ingenieure (VDI) vor 16 Jahren initiierte jährliche Wettbewerb wird organisiert durch das Institut für Mathematik der TUHH. In diesem Jahr wurde es ingenieurwissenschaftlich durch das TUHH-Institut für Baustatik und Stahlbau unterstützt: Speziell für den Wettbewerb konstruierten Dipl.-Ing. Axel Seils, Versuchstechniker Olaf Wittleben und Dr.–Ing. Jürgen Priebe einen Teststand, auf dem die maximal ausgehaltene Belastung der zu bauenden Brücken präzise ermittelt werden konnte.

Über die praktischen Aufgaben hinaus verlangt der Wettbewerb von den Schulen, sich mit dem jeweiligen Jahresthema in allgemeiner Weise zu beschäftigen. „In diesem Jahr ging es dabei um einen Brückenschlag zwischen unterschiedlichen Menschen und Kulturen“, sagt Organisator Wolfgang Mackens, Professor am TUHH-Institut für Mathematik.

Diese Aufgabe wurde am besten gelöst durch das Ebert-Gymnasium aus Harburg und die Immanuel-Kant-Schule aus Neumünster, die sich den ersten Platz teilen. Rang drei belegte das Alexander-von-Humboldt-Gymnasium aus Harburg. Alle drei Hauptpreise wurden von Martin Jung übergeben, Abteilungsleiter Innovation und Geschäftsentwicklung der Hamburgischen Innovations- und Förderbank, die das Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro jährlich zur Verfügung stellt.

Die Erfolge im praktischen Wettbewerbsteil werden seit 2005 gemeinsam von der TUHH, der BSB und dem VDI gesondert prämiert. Für die Sekundarstufen I und II wurden unter den insgesamt 26 teilnehmenden Schulen aus dem Großraum Hamburg je drei Sonderpreise vergeben:

Sekundarstufe I

Gymnasium Dörpsweg (1. Preis, 500 Euro)
Gymnasium Othmarschen (2. Preis, 375 Euro)
Immanuel-Kant-Schule, Neumünster (3. Preis, 250 Euro)

Sekundarstufe II

Stadtteilschule Bergstedt (1. Preis, 500 Euro)
Alexander-von-Humboldt-Gymnasium (2. Preis, 375 Euro)
Stadtteilschule Hamburg-Mitte (3. Preis, 250 Euro)

Der Innovationspreis des Verbandes der Metall- und Elektroindustrie NORDMETALL in Höhe von 300 Euro ging an die Brückenbauer der Oberstufe der Immanuel-Kant-Schule Neumünster.


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