Anwendungsnah, interaktiv, persönlich: Die Summer School 2016 des TUHH-Sonderforschungsbereichs 986

13.06.2016

Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Summerschool
Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Summerschool
Foto: TUHH

Fachkompetenz ganz anders vermitteln – mit diesem Ziel lud das Graduiertenkolleg des Sonderforschungsbereich SFB 986 „Maßgeschneiderte Multiskalige Materialsysteme – M3“ der Technischen Universität Hamburg (TUHH) vom 6. bis zum 10. Juni zur Summer School 2016.

An fünf Tagen drehte sich im Theodor-Schwartz-Haus in Travemünde alles um Charakterisierungsmethoden für multiskalige Materialien. Ein vielseitiges Thema, das die Promovierenden und Post-Docs des Sonderforschungsbereichs selbst für die diesjährige Summer School gewählt haben. „Schließlich geht es in der Summer School auch darum, dass sich die Teilnehmenden zu Themen weiterbilden, die neben ihrem Fachgebiet für den Forschungsverbund wichtig sind“, sagt Ulrike Herzog, Koordinatorin des Graduiertenkollegs. Und das in verschiedenen Seminaren, anwendungsnah und interaktiv.

Für Jefferson do Rosário liegen die Vorteile der Summer School auf der Hand: „Wir haben die Möglichkeit, renommierten Wissenschaftlern nicht nur zuzuhören sondern auch mit ihnen über das zu sprechen, was uns interessiert“, sagt der wissenschaftliche Mitarbeiter am TUHH-Institut für Keramische Hochleistungswerkstoffe. „Wir können Fragen stellen, Übungen machen und echte Ergebnisse durchgehen.“

Sechs hochkarätige Gäste aus unterschiedlichen Fachrichtungen stellten in halbtägigen Workshops verschiedenste Charakterisierungsmethoden für multiskalige Materialien vor. Auch die Experten selbst wurden von den Teilnehmenden vorgeschlagen und eingeladen. So wie Professor Erik Herbert von der Michigan Technological University, ein Referent, den sich do Rosário gewünscht hatte, weil ihr Forschungsinteresse den gleichen Fokus besitzt. „Die Erkenntnisse aus dem Workshop von Professor Herbert kann ich sofort für meine Arbeit nutzen.“

Die Promovierenden und Post-Docs nutzten zudem die informelle Atmosphäre der Summer School, um persönlich mit den Referenten ins Gespräch zu kommen, über die eigene Forschung aber auch über Karrierefragen. „Vielleicht bleibe ich in der Wissenschaft. Wie gestaltet sich die tägliche Arbeit eines Professors?“, wollte etwa do Rosário wissen.

Mit diesem Mix aus tieferen Einblicken, praktischen Tipps und persönlichen Antworten sei die Summer School „genau das richtige Programm, um die alltägliche Arbeit am Sonderforschungsbereich sinnvoll zu ergänzen“, findet do Rosário.

Über den Sonderforschungsbereich SFB 986
Der Sonderforschungsbereich SFB 986 „ Maßgeschneiderte Multiskalige Materialsysteme – M3“ ist eine Kooperation der Technischen Universität Hamburg (TUHH), des Helmholtz-Zentrums Geesthacht (HZG), der Universität Hamburg (UHH) und des Deutschen Elektronen-Synchrotrons (DESY). Rund 80 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler forschen seit 2012 in 22 Projekten an den Grundlagen für eine neue Gattung von Werkstoffen – den maßgeschneiderten multiskaligen Materialsystemen. Kürzlich wurde die Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für den Sonderforschungsbereich um weitere vier Jahre bis zum 30. Juni 2020 verlängert. Das Gesamtvolumen der Förderung beträgt 13 Millionen Euro.

Als Teilprojekt des SFB 986 ist ein integriertes Graduiertenkolleg eingerichtet. Dieses stellt einerseits einen organisatorischen Rahmen für die Promotion im Sonderforschungsbereich bereit, vermittelt andererseits aber auch zusätzliche fachliche und überfachliche Kompetenzen, etwa in den jährlichen Summer Schools.


TUHH - Pressestelle
Sabrina Knoll
E-Mail: sabrina.knoll@tuhh.de
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