TUHH-Präsident Antranikian eröffnete DBU-Symposium 2015 der Umweltpreisträger

12.11.2015

TUHH-Präsident Garabed Antranikian mit Keynote-Speakern beim DBU-Symposium.
TUHH-Präsident Garabed Antranikian mit Keynote-Speakern beim DBU-Symposium.
Foto: DBU

Der Rat der Umweltpreisträger und die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) luden am 7. November 2015 zum Symposium "Digitalisierung Global! –Nachhaltig? Chancen und Risiken eines Megatrends für unsere Gesellschaft." Der ehemalige Umweltpreisträger Prof. Dr. Garabed Antranikian, Präsident der Technischen Universität Hamburg (TUHH), eröffnet wissenschaftliche Tagung. Die Festveranstaltung findet am Vortag der Verleihung des Deutschen Umweltpreises in Essen statt.

Mit Schlagworten wie Industrie 4.0, Internet der Dinge, Smart Cities, Big Data oder Smart Mobility zeichnen sich grundlegende Veränderungen ab, die viele Bereiche des Lebens betreffen. Die Welt wird vernetzter und smarter, gleichzeitig aber auch dezentraler und vielfach effizienter. Dabei stellt sich die Frage: Ist damit auch die oftmals geforderte Steigerung von Energie- und Ressourceneffizienz möglich, oder führt die Energieeffizienz gar zu einem höheren Verbrauch? Welchen Beitrag kann die Digitalisierung für eine nachhaltige Entwicklung leisten? Welche Rahmenbedingungen müssen hierfür geschaffen werden?

Der Einladung sind hochkarätige Gäste als Keynote Speaker und Diskutanten gefolgt, darunter Prof. Dr. Rainer Grießhammer (Öko-Institut e.V., Träger Deutscher Umweltpreis), Prof. Dr. Jorge Groß (Otto-Friedrich-Universität Bamberg), Dr. Rüdiger Grube (Deutsche Bahn AG), Hildegard Müller (BDEW), Prof. Dr. Stephan Rammler (HBK Braunschweig, Leiter Institut für Transportation Design), Sarah Seidemann (BDI) und Prof. Dr. Marion A. Weissenberger-Eibl (Leiterin des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung). Sie stellten dar, wie Wissenschaft und Industrie – allen voran Branchen wie Energie und Mobilität – die Chancen und Risiken dieses Megatrends bewerten.

Die Veranstaltung wurde von Klemens Kindermann, Leiter der Wirtschaftsredaktion des Deutschlandfunks, moderiert und als Livestream auf der Webseite der DBU www.dbu.de übertragen. Über Twitter "#uwp15" konnte mitkommentiert werden.

Deutscher Umweltpreis 2004: Preisträger Prof. Dr. Garabed Antranikian
Professor Garabed Antranikian erhielt 2004 den Deutschen Umweltpreis. Er hat durch seine Arbeiten einzigartige biologische Systeme in extremen Lebensräumen wie heißen Quellen, schwefeligen Vulkanen, Salzseen oder arktischem Eis erschlossen und deren Leistungen für die chemische Industrie nutzbar gemacht. Durch seine Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der Biokatalyse ist es gelungen, bestehende Herstellungsverfahren zu optimieren oder gänzlich neue biotechnologische Prozesse und Produkte zu entwickeln. Dabei wurde sowohl die Umwelt entlastet als auch die Produktivität von Herstellungsprozessen erhöht.

Siehe auch: https://www.youtube.com/watch?v=7eMEnrMxe3k


TUHH - Pressestelle
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