TUHH-Auftakt zur Hamburger Online Universität: Wie lernen wir in Zukunft?

22.04.2015

V.l.n.r.: Prof. Dr.-Ing. Timm-Giel, TUHH-Präsident Antranikian, Senatorin Fegebank, Prof. Dr. Knutzen.
V.l.n.r.: Prof. Dr.-Ing. Timm-Giel, TUHH-Präsident Antranikian, Senatorin Fegebank, Prof. Dr. Knutzen. Foto: Geringer / TUHH

Die Technische Universität Hamburg (TUHH) präsentiert am 22. April 2015 ihre ersten Projekte und Ideen der fachübergreifenden Zusammenarbeit für das Projekt Hamburg Open Online University. Vorgestellt werden Konzepte und Szenarien der Online-Universität. Das Grußwort sprach die Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank.

Das von allen staatlichen Hamburger Hochschulen mitgetragene Konzept der Open Online University soll die klassische Präsenzlehre der Hamburger Hochschulen mit den Möglichkeiten digitaler Technologien erweitern. „Wenn Lehrende und Lernende sich vernetzen, um Ideen auszutauschen und gemeinsam, interdisziplinär und hochschulübergreifend Fragen zu stellen, dann arbeiten sie bereits an der Zukunft des Lernens“, erklärte Professor Sönke Knutzen, Vizepräsident Lehre der Technischen Universität Hamburg (TUHH). Ziel der Open Online University ist somit, das Lernen und Arbeiten in hochschulübergreifenden Teams zu ermöglichen, um neue Lösungswege oder Forschungsergebnisse zu finden. Beispielhaft werden im Rahmen der Auftaktveranstaltung Projekte und Ideen für die Hamburg Open Online University von Professorinnen und Professoren sowie Studierenden aus allen Fachbereichen der TUHH vorgestellt: Diese reichen von „Extremophile – Vom Ursprung des Lebens bis zur industriellen Revolution“ über „Biotechnologische Produktionsverfahren in Alltagsprodukten“ bis hin zur „Smart City – Vernetzte Stadt“. „Daher freue ich mich, dass viele Kolleginnen und Kollegen sich mit tollen Projekten auf den neuen Lern- und Lehrprozess einlassen“, so Knutzen. Die TUHH geht hiermit den nächsten Schritt in der Pilotphase der Hamburg Open Online University.

Senatorin Katharina Fegebank.
Senatorin Katharina Fegebank. Foto: Geringer / TUHH

Für den Projektzeitraum der Hamburg Open Online University bis Ende 2016 stellt der Senat Mittel in Höhe von insgesamt rund 3,7 Millionen Euro aus den Etats der Behörde für Wissenschaft und Forschung sowie der Senatskanzlei zur Verfügung. „Die heutigen Studierenden sind absolut versiert im Umgang mit digitalen Medien und sozialen Netzwerken“, sagte Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank. „Es ist höchste Zeit, diese Kompetenzen noch stärker für neue Formen des Lernens und Lehrens zu nutzen. Ich danke allen, die an der Umsetzung dieser faszinierenden Lernplattform arbeiten.“

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