TUHH-Forscherin Saskia Oldenburg als Junior-Expertin in Japan

07.01.2015

Junior-Expertin Saskia Oldenburg vor dem Kinkaku-ji (Goldener-Pavillon-Tempel) in Kyoto.
Junior-Expertin Saskia Oldenburg vor dem Kinkaku-ji (Goldener-Pavillon-Tempel) in Kyoto. Foto: privat

Die an der Technischen Universität Hamburg (TUHH) vielen als Pfemgas-Erfinderin bekannte Saskia Oldenburg reiste im Dezember als eine von vier deutschen Junior-Experten nach Japan. Die wissenschaftliche Mitarbeiterin im Institut für Umwelttechnik und Energiewirtschaft bekam ein Stipendium für ein Austauschprogramm des Japanisch-Deutschen Zentrums Berlin. Einmal jährlich lädt das japanische Außenministerium junge Führungskräfte aus Japan und Deutschland in das jeweils andere Land ein, um sich über naturwissenschaftliche und technologische Themen zu informieren und auszutauschen. Das Thema lautete in diesem Jahr „Erneuerbare Energien“ mit dem Schwerpunkt Energieerzeugung.

Für Saskia Oldenburg war es die erste Reise in den ostasiatischen Inselstaat – eine der Voraussetzungen, um in das Programm aufgenommen zu werden. Neben der TUHH-Mitarbeiterin nahmen drei weitere deutsche Junior-Experten an dem zehntägigen Austausch teil: Florian Reiners, Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE, Alper Sevinc, Leibniz-Universität Hannover, und Hannes Haupt, Volkswagen AG. Die vier Junior-Experten deckten mit Ihren unterschiedlichen Interessensgebieten ein breites Spektrum des Themas „Energieerzeugung“ ab. Die Naturwissenschaftler besuchten verschiedene staatlich geförderte Forschungsinstitute, wie das National Institute of Advanced Industrial Science and Technology (AIST), die zu den Themen Windenergie, Photovoltaik, Elektromobilität, Energiespeicherung und Biomasse forschen. Abgerundet wurde das Programm von einem Trip nach Kyoto, um sich bei Sightseeing und Museumsbesuchen an die japanische Kultur heranzutasten.

Eines der Highlights für die TUHH-Wissenschaftlerin war ohne Frage die Besichtigung einer Biogasanlage. Hier hatte Oldenburg, die selbst in enger Kooperation mit verschiedenen Biogasanlagenbetreibern steht, die Möglichkeit, sich mit den japanischen Experten auszutauschen. „Es war ein sehr fruchtbares Treffen, das den Grundstein für eine zukünftige Zusammenarbeit legte“, sagt Oldenburg. Seit ihrer Rückkehr steht sie in regem E-Mail-Kontakt mit den japanischen Forschern, welche für den geplanten Bau einer weiteren Biogasanlage sehr interessiert an der fachlichen Unterstützung des TUHH-Instituts für Energie- und Umwelttechnik sind.


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