Finanzsenator Peter Tschentscher besuchte die Technische Universität Hamburg

Er lobte die junge Universität für ihr wissenschaftliche Profil, deren Forschungsschwerpunkte und die technische Zusammenarbeit mit der Industrie

02.07.2012

TU-Präsident Garabed Antranikian begrüßt Finanzsenator Dr. Peter Tschentscher 
TU-Präsident Garabed Antranikian begrüßt Finanzsenator Dr. Peter Tschentscher  Foto: TUHH

Hochinteressiert und begeistert von der Modernität und Interdisziplinarität der Technischen Universität zeigte sich Finanzsenator Dr. Peter Tschentscher während eines Kurzbesuchs im Süden Hamburgs. "Die Technische Universität Hamburg-Harburg ist eine junge und moderne Hochschule. Sie bietet den Studierenden der Ingenieurwissenschaften ein gutes Studium mit besten beruflichen Perspektiven. Das wissenschaftliche Profil, die Forschungsschwerpunkte und die technische Zusammenarbeit mit der Industrie sind zugleich ein wichtiger Standortfaktor für eine gute wirtschaftliche Entwicklung der Stadt Hamburg in der maritimen Logistik, der Luftfahrt und bei den erneuerbaren Energien“, so der Senator.

In Begleitung von TU-Präsident Garabed Antranikian besichtigte Tschentscher, seit März 2011 Finanzsenator der Freien und Hansestadt Hamburg, verschiedene Forschungseinrichtungen der Campus-Universität. Darunter das Institut für Produktionsmanagement und -technik, zu dem ein Labor mit einer Roboterversuchszelle und einer hochmodernen Modellfabrik gehört. Speziell die Modellfabrik wurde entwickelt, um Produktionsabläufe und Herstellungsverfahren in Unternehmen zu optimieren. Ebenfall beeindruckt verfolgte der gebürtige Bremer einen Schüttelversuch in der jüngst eingeweihten Hexapod-Prüfanlage auf dem Unigelände. Die Großanlage ermöglicht erstmals in einem universitären Umfeld mechanische Tests von größeren Bauteilen aus Faserverbundwerkstoffen unter komplexen realen Bedingungen. Dort werden beispielsweise Bordküchen von Flugzeugen jenen Belastungen und Vibrationen ausgesetzt, die im realen Flugbetrieb herrschen und auch darüber hinausgehen.

Eine besonderer Freude war es Professor Antranikian, seinen Gast durch die Labore des Institut für Mikrobiologie führen zu dürfen, das auch während der Zeit der Präsidentschaft seiner Leitung unterliegt. Das Arbeitsfeld ist dem Senator vertraut, absolvierte er doch ein Studium der Humanmedizin inklusive Aufbaustudium an der Molekularbiologie an der Universität Hamburg. Von 1994 bis 2006 arbeitete Tschentscher als Assistenzarzt in den Bereichen Laboratoriumsmedizin, Innere Medizin, Transfusionsmedizin und Medizinische Mikrobiologie. Er erhielt die Anerkennung als Klinischer Chemiker und als Facharzt für Laboratoriumsmedizin. 2008 hielt er seine Antrittsvorlesung zum Privatdozenten am UKE in Hamburg.

Text: Martina Brinkmann


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