Bauen für die Energiewende - 9.Hamburger Bautag an der TUHH

Stiftung der Bauindustrie Hamburg-Schleswig-Holstein verleiht Förderpreise an TU-Studierende und Absolventen

09.05.2012

Die Preisträger des Hamburger Bautages 2012Sebastian Haß (v.l.n.r.), Johann Ch. Haker, beides Bachelor-Preisträger, Dr. Friedrich Oeser, Stiftung der Hamburger Bauindustrie und Torben Pichler, Diplom-Preisträger (es fehlt Diplom-Preisräger Yvonne Reinke)
Die Preisträger des Hamburger Bautages 2012 Sebastian Haß (v.l.n.r.), Johann Ch. Haker, beides Bachelor-Preisträger, Dr. Friedrich Oeser, Stiftung der Hamburger Bauindustrie und Torben Pichler, Diplom-Preisträger (es fehlt Diplom-Preisräger Yvonne Reinke) Foto: Christian Schnabel, TUHH

Heute Nachmittag um 15.30 Uhr eröffnet TUHH-Präsident Prof. Garabed Antranikian den 9. Hamburger Bautag im Audimax I, Schwarzenbergstraße. Der Hamburger Bautag an der Technischen Universität Hamburg hat sich zu einem bedeutenden Forum zwischen Wissenschaft und Praxis entwickelt, in dem Zukunftsperspektiven der Bauindustrie und ihre Auswirkung auf die universitäre Ausbildung von Bauingenieuren diskutiert werden. In diesem Jahr steht das Thema „Bauen für die Energiewende“ im Mittelpunkt der Veranstaltung.

Den Höhepunkt des Festaktes bildet um 17.20 Uhr die Ehrung hervorragender Diplom- und Bachelorarbeiten durch die Stiftung der Bauindustrie Hamburg an TU-Absolventen des Studiengangs Bauingenieurwesen und Umwelttechnik. Die Verleihung der Förderpreise in einer Höhe von insgesamt 6000 Euro erfolgt durch Dr. Ing. Friedrich W. Oeser, Präsident des Stiftungsvorstands der Bauindustrie Hamburg. Die Diplom-Preisträger sind Yvonne Reinke und Torben Pichler. Als Bachelor-Preisträger werden Johann Christian Haker und Sebastian Haß ausgezeichnet.

Die Zeit zwischen 15.50 Uhr und 17.55 Uhr füllt ein interessantes Vortragsprogramm zu herausragenden Bauvorhaben. Es referiert Dr. Hartmut Tworuschka, Hochtief Solution AG. Das Unternehmen ist seit 2001 auf dem Offshore-Markt aktiv und an richtungweisendenProjekten wie dem ersten deutschen Windpark Alpha Ventus und dem schwedischen Windpark Lillgrund beteiligt. Anschließend (16.20 Uhr) spricht Rene Herrmann, Vattenfall AG, über das Steinkohlekraftwerk Moorburg. Es soll 2014 ans Netz gehen und fast den kompletten Energiebedarf Hamburg decken. Ab 16.50 Uhr nimmt dann Karsten Wessel von der IBA Hamburg GmbH den Energiebunker Wilhelmsburg ins Visier. In dem ehemaligen Flakbunker entsteht ein Energiezentrum mit Solaranlage, Wärmespeicher undBlockheizkraftwerk.

Dr Friedrich Oeser, Stiftung der Hamburger Bauindustrie, bei der Ehrung hervorragender Diplom- und Backelorarbeiten beim Hamburger Bautag 2012 an der Technischen Universität Hamburg-Harburg.
Dr Friedrich Oeser, Stiftung der Hamburger Bauindustrie, bei der Ehrung hervorragender Diplom- und Backelorarbeiten beim Hamburger Bautag 2012 an der Technischen Universität Hamburg-Harburg. Foto: Christian Schnabel, TUHH

Nicht minder attraktiv versprechen die Vorträge der TU-Diplom-Preisträger Torben Pichler (Untersuchungen zur Schiffkollision mit einer Offshore-Windenergieanlange) und Yvonne Reinke (Wasserstandsentwicklung am Starnberger See – Analyse, Auswirkung und Handlungsbedarf) zu werden.

Im Anschluss an das Schlusswort von Prof. Dr. Ing. Stephan Köster vom TU-Institut für Abwasserwirtschaft und Gewässerschutz beginnen gegen 18 Uhr der gesellige Teil des Abends als auch die Messezeit im Foyer des Audimax. Verantwortlich für die Organisation des Bautags an der TUHH ist das Institut für Abwasserwirtschaft und Gewässerschutz.

Rund um den Festakt findet im Foyer des Audimax I die Firmenkontaktbörse statt.Studierender der TUHH werden das Angebot der Firmen nutzen und sich über Berufschancen und -alltag in den Unternehmen informieren. Angemeldet sind unter anderem Unternehmen wie BilfingerBerger, Züblin, Strabag, Hochtief und die Hamburger Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt.

Neben dem Hamburger Bautag findet heute und morgen, 9. und 10. Mai, die Stellenwerk Jobmesse an der Universität Hamburg jeweils von 10 bis 17 Uhr statt. Nicht zuletzt aufgrund des eingerichteten Shuttleservices zwischen TUHH und UHH ist es allen Interessierten möglich, beide Veranstaltungen zu besuchen.

Weiter Infos zum Bautag unter http://www.tu-harburg.de/bautag/startseite.html

Martina Brinkmann

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