Stadtentwicklung und Kultur: Hamburgs Kultursenatorin spricht an der TU Hamburg-Harburg

26.01.2012

Kultursenatorin Professor Barbara Kisseler
Kultursenatorin Professor Barbara Kisseler
Foto: Kulturbehörde / Michael Zapf

Hamburgs Kultursenatorin Professor Barbara Kisseler spricht am kommenden Dienstag, 31. Januar, 18 Uhr, an der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH). Der Titel ihres Vortrages im Audimax II: „Stadtentwicklung und Kultur – zusammendenken, was zusammengehört“.

Im Mittelpunkt steht die Rolle der Kultur in der Stadtentwicklung. Die Kultursenatorin zeigt, dass Kultur heute längst zu einem Motor der Stadtentwicklung geworden ist. Die zunehmende Bedeutung der Kreativwirtschaft und der internationale Wettbewerb der Metropolen um die kreativsten Köpfe macht eine Kultur der Offenheit zur Voraussetzung für eine zukunftsfähige Stadt. Hamburg stellt sich diesem Wettbewerb mit einem vielfältigen Kulturangebot, dem Bau der Elbphilharmonie, aber auch der ständigen Suche nach Räumen für Kreative, wie im Gängeviertel und im Oberhafen. Die Senatorin zeigt auf, wie Kultur und Stadtentwicklung künftig zusammengedacht werden müssen, damit Hamburg eine lebendige Metropole bleibt.

Es ist der erste Besuch der Kultursenatorin an Hamburgs Technischer Universität. Dort forschen seit 2005 Nachwuchswissenschaftler an den Schnittstellen von Technik und Kultur im Graduiertenkolleg „Kunst und Technik“. Ihr Ziel ist es, ingenieur -und geisteswissenschaftliche Forschungsgebiete – speziell die Bedeutung von Material und Form in Kunst und Technik – durch übergeordnete Fragestellungen zusammenzuführen.

Seit 2009 sorgt außerdem die Kunstinitiative an der TUHH für mehr Kunst auf dem Campus und lädt regelmäßig auch die Öffentlichkeit zu entsprechenden Veranstaltungen ein. So bildet der Vortrag der Kultursenatorin den Abschluss der Ringvorlesung „Vom Nützlichen und Schönen – Begegnungen von Technik und Kunst“. In dieser öffentlichen Vortragsreihe sprachen seit vergangenem Oktober Professor Michael Hutter über „Innovation und Kultur“, Professor Christine Nickl-Weller über moderne Krankenhaus-Architektur aus ganzheitlicher Sicht, Peter-Michael Gaede über moderne Bildersprache in den Medien und Professor Peter Weibel im Kontext einer Ausstellung in der Sammlung Falckenberg in den Phoenixhallen über „Wissen visualisieren“.


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