Biotechnologie - ein Allroundtalent mit großem Nutzen für den Verbraucher

07.12.2011

Utensilien für die alltägliche Forschungsarbeit
Utensilien für die alltägliche Forschungsarbeit
Foto: Institut für Technische Mikrobiologie

Ob Medizin oder Automatisierung, Lebensmittelherstellung oder Umweltschutz: Die Biotechnologie ist längst Bestandteil vieler Industrien und Produkte – und damit auch unseres Alltags. Das große Potenzial und der Nutzwert dieser Forschung und Entwicklung ist Gegenstand einer Veranstaltung in der TU Tech Innovation GmbH am 8. Dezember. Unter dem Titel „Hier wird die Biotechnologie eingenordet – neue Technologien für eine wissensbasierte BioÖkonomie" sprechen ab 17 Uhr Professor Martin Kaltschmitt von der TU Hamburg sowie Dr. Martin Keller vom Oak Ridge National Laboratory, USA. Gastgeber sind der IBN e.V. gemeinsam mit BIOKATALYSE2021 und BIORAFFINERIE2021.

Zu Beginn der Veranstaltung werden Professor Garabed Antranikian und Dr. Helmut Thamer vom Vorstand Industrielle Biotechnologie Nord e.V., Clustermanagement BIOKATALYSE2021 & BIORAFFINERIE2021die Gäste begrüßen. Anschließend hält Prof. Dr. Martin Kaltschmitt vom Clustermanagement BIORAFFINERIE2021 einen Vortrag über „Biomasse für Nahrung, Industrierohstoff und Energieträger - Magisches Dreieck oder unlösbarer Zielkonflikt?“. Der Gastreferent aus den USA, Dr. Martin Keller vom Oak Ridge National Laboratory in Tennessee spricht zum Thema „Von Biomasse zu Biokraftstoffen und Bioprodukten durch eine integrierte Biomassestrategie“.

Die Veranstaltung ist Teil der bundesweiten Reihe "Biotech>inside", deren Ziel es ist, die Biotechnologie als Schüsseltechnologie der Zukunft mit großem Problemlösungspotenzial für fast alle Lebensbereiche bekannter zu machen. Zielgruppe der Kampagne, die im Oktober in Bonn gestartet ist und am 19. Dezember in Münster endet, sind Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Medien. Für Klaus Eichenberg, Sprecher des Arbeitskreises der BioRegionen, ist die umfassende Informationsinitiative von großer Bedeutung: „Sie wird Parlamentariern, die über Gesetze auch zu diesen Themen entscheiden müssen, einen lebendigen Eindruck davon vermitteln, was Biotechnologie ist und kann, welche Bedeutung sie für die Wirtschaft hat – und wo sie heute noch gefördert werden muss." Für den Bereich Industrielle Biotechnologie in Norddeutschland ist der Verein Industrielle Biotechnologie Nord mit TUHH-Präsident Garabed Antranikian an der Spitze Partner dieses Arbeitskreises.

BioRegionen:
Der Arbeitskreis der BioRegionen in Deutschland (AKBioRegio) ist der Zusammenschluss der deutschen BioRegionen. Er hat sich Anfang 2004 in Leipzig gegründet und hat seine Geschäftsstelle seit Januar 2009 in der BIO Deutschland. In ihm haben sich 30 BioRegionen zusammengeschlossen, um ihre regionalen Aktivitäten im Interesse der deutschen Biotechnologie zu optimieren und zu koordinieren. Neben den klassischen Themen wie Finanzierung, Gründung und Ausbildung beschäftigt sich der AK-BioRegio mit dem Technologietransfer und im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit mit der Außendarstellung der deutschen Biotechnologie. http://www.biodeutschland.org/ak-bioregio.html

BIO Deutschland:
Die Biotechnologie-Industrie-Organisation Deutschland (BIO Deutschland) mit mehr als 280 Mitgliedern – Unternehmen, BioRegionen und Branchen-Dienstleister – und Sitz in Berlin - hat sich zum Ziel gesetzt, in Deutschland die Entwicklung eines innovativen Wirtschaftszweiges auf Basis der modernen Biowissenschaften zu unterstützen und zu fördern. Dr. Peter Heinrich (Vorstandsvorsitzender der MagForce AG) ist Vorstandsvorsitzender der BIO Deutschland. http://www.biodeutschland.org/


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