VDI-Preis 2011: Erster und zweiter für TUHH-Diplomanden

18.05.2011

Janis Kranz (29), wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Laser- und Anlagensystemtechnik der TUHH, und Stefan Unterschütz (27), wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Telematik der TUHH, haben den ersten und zweiten VDI-Preis 2011 erhalten. Die Auszeichnung wurde den Ingenieuren am 17. Mai 2011 überreicht. Der VDI-Preis wird jährlich vom Hamburger Bezirksverein e.V. im Verein Deutscher Ingenieure (VDI) für hervorragende Diplomarbeiten vergeben. Der erste Preis ist mit 1500 Euro dotiert, der zweite Preis mit 1 000 Euro.

Janis Kranz zeigt in seiner preisgekrönten Diplomarbeit – „Systematischer Leichtbau von Funktionsbauteilen der Luftfahrttechnik mittels Strukturoptimierung und Lasergenerieren” – das Leichtbau-Potential der generativen Fertigung, ausgehend von einem bestehenden Befestigungselement aus der Kabine des Airbus A350. In dieser noch jungen Fertigungstechnologie werden die Bauteile schichtweise in einem Pulverbett aufgebaut. Das Verfahren bietet bei hoher gestalterischer Freiheit die Möglichkeit endkonturnah zu fertigen, wodurch sich für die Faktoren Leichtbau und Ökoeffizienz ein erhebliches Potential ergibt, dessen Erschließung Gegenstand diverser Forschungsprojekte an der TUHH ist. Der Maschinenbau-Ingenieur aus Oldenburg wird als wissenschaftlicher Mitarbeiter weiter am Institut für Laser- und Anlagensystemtechnik forschen. Dort wird er sich der Erschließung der konstruktiven Restriktionen und des Leichtbaupotentials der generativen Fertigung widmen.

Stefan Unterschütz wurde für sein „Modell zur Fehlerinjektion für die Simulation von selbststabilisierenden Algorithmen" mit dem zweiten Preis ausgezeichnet. Der 27-Jährige schrieb seine Abschlussarbeit am Institut für Telematik bei Professor Volker Turau. Unterschütz hat in seiner Arbeit einen dedizierten Simulator und ein Modell zur Fehlerbeschreibung entwickelt. Auf diese Weise können Auswirkungen von Fehlern und deren Eindämmungsprozess genau untersucht werden, wodurch künftig die Konzeption und die Realisierung von selbststabilisierenden Systemen wesentlich erleichtert werden. Unterschütz ist seit 2009 Doktorand am Institut für Telematik der TUHH und beschäftigt sich mit dem Thema „Zuverlässige Kommunikation in großen Sensornetzwerken“.

Für Rückfragen der Medien:

Institut für Laser- und Anlagensystemtechnik
Prof. Dr.-Ing Claus Emmelmann
Tel.: 040/ 42878-3455
E-Mail: emmelmann@tuhh.de

Institut für Telematik
Prof. Dr.-Ing. Volker Turau
Tel.: 040/ 42878-3530

Den Verweis zu den Portraits der beiden Preisträger finden Sie am Ende der Seite.


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