Prof. Dr. Garabed Antranikian neuer Vizepräsident der TUHH - Akademischer Senat bestätigte heute den Wissenschaftler in seinem neuen Amt

28.01.2009

Professor Dr. Garabed Antranikian
Professor Dr. Garabed Antranikian

Neuer Vizepräsident Lehre der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH) ist Professor Dr. Garabed Antranikian (57). Auf Vorschlag des Präsidenten der TUHH, Prof. Dr.-Ing Edwin Kreuzer, hat der Akademische Senat heute in seiner Sitzung Garabed Antranikian in seinem neuen Amt bestätigt. Das elfköpfige Gremium - sechs Professoren, zwei Studierende, zwei wissenschaftliche Mitarbeiter sowie ein Vertreter der Technischen Verwaltung - stimmte dieser Wahl des Vizepräsidenten zu.

"Ich freue mich auf diese neue Aufgabe und die Zusammenarbeit mit Kollegen sowie den Studierenden. Wir verlangen viel von unseren Studierenden, bieten ihnen dabei aber auch beständig fachliche Betreuung im Studium an. TUHH-Absolventen sind in der Industrie sehr gefragt. Mit einer Reihe Neuerungen in der Lehre werden wir unser Markenzeichen einer Lehre auf hohem Niveau weiter festigen", sagte der neue Vizepräsident Prof. Garabed Antranikian.
Die Amtszeit des neuen Vizepräsidenten Lehre beginnt am 1. April 2009 und beträgt drei Jahre. Garabed Antranikian löst dann TUHH-Professor Dr. Ulrich Killat ab, der seit April 2003 im Amt ist und am 30. September 2009 in den Ruhestand treten wird. Vizepräsident Forschung der TUHH ist seit 2005 Prof. Dr. Hermann Rohling.

Nach dem Hamburger Hochschulgesetz werden die Vizepräsidenten der TUHH vom amtierenden Präsidenten vorgeschlagen und vom Akademischen Senat bestätigt.

"Mit Professor Garabed Antranikian hat die TUHH einen Vizepräsidenten, der nicht nur ein herausragender Wissenschaftler ist, sondern auch über reichhaltige Erfahrungen im Wissenschaftsmanagement verfügt. Ich freue mich sehr auf die künftige Zusammenarbeit mit Professor Antranikian, vor allem auch deshalb, weil er in besonderer Weise die Internationalität der TUHH repräsentieren wird", sagte TUHH-Präsident Edwin Kreuzer.

Antranikian forscht und lehrt seit 1989 an der TUHH am heutigen Institut für Technische Mikrobiologie, das er seit 2003 leitet. Der armenisch-stämmige Forscher, der in Jordanien zur Schule ging und im Libanon an der Amerikanischen Universität studiert hat, ist Träger des Deutschen Umweltpreises der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, der ihm 2004 von Bundespräsident Horst Köhler überreicht wurde. Seine frühe kosmopolitische Prägung hat zur Folge, dass Antranikian außer Armenisch auch die deutsche, englische, türkische und arabische Sprache fließend spricht.

Bekannt ist Garabed Antranikian durch seine Forschung auf dem Gebiet der sogenannten Extremophilen: Mikroben, die unter extremsten Temperatur-, Säure- oder Salzbedingungen lebensfähig sind und sich daher als biologische Alternative zu chemischen Prozessen in der industriellen Produktion eignen. So arbeiten im Cluster "Biokatalyse 2021", das von Professor Antranikian koordiniert wird, mehr als 50 Partner aus der Industrie sowie Hochschulen an der Weiterentwicklung und Etablierung entsprechender Prozesse, die in der Industrie die umweltfreundliche Produktion von Feinchemikalien, Pharmawirkstoffen und Kraftstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen mit Hilfe der Biokatalyse ermöglichen.


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