Neujahrskonzert mit "TUHH goes music"

16.01.2009

Akiko Wakai
Akiko Wakai

Mit den Fantasien Op. 116 von Johannes Brahms startet die Konzertreihe "TUHH goes music" in das neue Jahr. Die musikalische Auftaktveranstaltung am Mittwoch, 21. Januar, im Audimax I, Schwarzenbergstraße 95 H, eröffnet um 19 Uhr die japanische Pianistin Akiko Wakai. Außer Brahms wird sie die Ballade Nr. 4 f-moll Op.52 spielen.

Im Anschluss daran werden die Sopranistin Aviva Piniane in Begleitung des Pianisten Gints Racenis die Zuhörer in das Reich des Gesangs entführen. Beide tragen Liedgut aus drei Jahrhunderten vor, darunter die Arie des Prinzen Orlofsky aus der "Fledermaus" von Johann Strauss, das Lied des Lehl aus der Oper "Schneeflöckchen von Nikolai Rimski-Korsakow sowie Cole Porters "My heart belongs to Daddy".

Die 1985 in Osaka geborene Akiko Wakai besuchte von 2004 bis 2008 die Städtische Universität der Künste in Kyoto. Nach Abschluss ihres Studiums bewarb sie sich an der Hamburger Hochschule für Musik und Theater, an der die Japanerin seit dem vergangenen Jahr bei Professor Volker Banfield studiert.

Sowohl Aviva Piniane als auch Gints Racenis wurden in Lettland geboren. Die Sopranistin studiert seit 2002 Lied- und Operngesang an der Hamburger Hochschule für Musik und Theater. Seit 2005 ist sie Mitglied der Opernklasse. Aviva Piniane erhielt den zweiten Preis beim Internationalen "Elise Meyer"-Wettbewerb und ist Trägerin des "Oscar und Vera Ritter"-Stipendiums. Außerdem wurde sie in die von Yehudi Menuhin ins Leben gerufene Organisation "Live Music Now" aufgenommen. Die Sängerin wirkte mit in Opern-, Musical- und Filmproduktionen auf den Bühnen der Theaterakademie Hamburg, auf Kampnagel und der Opera stabile. Regelmäßig gibt sie Konzert- und Liederabende.

Der lettische Pianist Gints Racenis studiert ebenfalls an der Hamburger Hochschule für Musik und Theater. Für seine Leistungen bei internationalen Wettbewerben erhielt er 1998 und 1999 Auszeichnungen des lettischen Ministeriums für Kultur. 2004 gewann Racenis den ersten Preis im internationalen Wettbewerb "Verfemte Kunst" in der Kategorie "Klavier" in Schwerin. Erhalten hat der Pianist ein Stipendium der "Franz Wirth"-Gedächtnis-Stiftung, der Lettischen Gemeinschaft in Deutschland sowie ein Leistungsstipendium der Hamburger Musikhochschule. Außer für klassische Musik begeistert er sich für Jazz-Improvisation und organisiert in Hamburg Konzerte lettischer Musik.

Das Konzert findet in Kooperation mit der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg statt.
Herzlich eingeladen ist die musikliebende Öffentlichkeit.
Der Eintritt ist frei.


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