TUHH-Studierende führend im Bereich autonomes Fahren bei der Formula Student

24.08.2017

Teammitglied​ ​beim​ ​Programmieren​ ​am​ ​Rennwagen​ ​
Teammitglied​ ​beim​ ​Programmieren​ ​am​ ​Rennwagen​ ​
Foto:​ ​e-gnition

Beim weltweit größten Formula Student Wettbewerb gewann das e-gnition Team der Technischen Universität Hamburg (TUHH) den Autonomous Design Award und wurde dritter in der Gesamtwertung. Mit dem E-Rennwagen egn17 sicherten sie sich den neunten Platz in der Gesamtwertung. Seit 2011 konstruiert e-gnition jährlich einen neuen Boliden. In diesem Jahr ist das 60köpfige Team gleich mit zwei Rennwagen im Wettbewerb angetreten.

Autonomes Fahren egn_dv17: Das "driverless"-Fahrzeug des Teams bestand vor der Experten-Jury der Automobilindustrie und gewann in der Disziplin “Autonomous Design”. In der Gesamtwertung errang e-gnition den dritten Platz hinter den Teams der ETH Zürich und des Karlsruhe KIT. Einen vollkommen neuen Rennwagen in nur neun Monaten zu entwickeln, zu konstruieren, zu fertigen und zusammenzubauen – das allein ist schon eine Mammut-Aufgabe. Da es seit dieser Saison aber zudem einen separaten Wettbewerb für autonome Formula-Student-Wagen gibt, hat sich das e-gnition-Team auch auf diese Idee gestürzt und kurzerhand den egn16 zum egn_dv17 umgerüstet: Kameras und Sensoren wurden eingebaut, damit der Wagen selbstständig die Strecke erkennen kann. Zusätzlich musste das Hochspannungssystem angepasst werden. Neben den mechanischen Änderungen waren aber vor allem jede Menge Softwareentwicklungen gefragt, damit der egn_dv17 auch wirklich autonom fahren kann. „Daher besteht unser Team aus Studenten verschiedenster Fachrichtungen, die interdisziplinär zusammenarbeiten“, sagt Nils Albrecht vom e-gnition Driverless Team.

Autonomer​ ​Rennwagen​ egn_dv17 ​auf​ ​der​ ​Rennstrecke​ ​des​ ​Hockenheimrings​
Autonomer​ ​Rennwagen​ egn_dv17 ​auf​ ​der​ ​Rennstrecke​ ​des​ ​Hockenheimrings​
Foto:​ ​e-gnition

E-Rennwagen egn17: Innerhalb eines Jahres plant, baut und erprobt das TUHH-Team einen neuen elektrischen Formel–Rennwagen, um sich dann auf den namhaftesten Rennstrecken Europas mit anderen Teams der „Formula Student“ zu messen. An der Konstruktion und Entwicklung arbeiten Studierende verschiedener Ingenieursfachrichtungen – in enger Zusammenarbeit mit Partnern aus der Wirtschaft und Forschung. Mit der Einführung des Allradantriebs bei dem neuen Boliden ist dem Team ein großer Innovationsschritt gelungen und schafften es in der Gesamtwertung auf Platz neun. E-gnition wird dabei neben dem Hauptsponsor NXP Semiconductors von weiteren 60 Unternehmen unterstützt.

Über e-gnition
Innerhalb eines Jahres planen, konstruieren und bauen Studierende neben ihren Lehrveranstaltungen einen neuen elektrischen Formel–Rennwagen, um sich auf namhaften Rennstrecken in Europa mit anderen Teams der Formula Student zu messen. Der egn17 ist bereits der sechste Rennwagen, der an der TUHH entsteht. Gearbeitet wird mit neuen und alternativen Werkstoffen sowie modernsten Fertigungsverfahren. Rund 80 Studierende aus fast allen TUHH-Studiengängen sind in dieser Saison an dem Projekt beteiligt.

Text: Robert Oehlmann


TUHH - Public Relations Office
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