"Experimentieren und Forscher“: Kinderforscher an der TUHH gehen ins zehnte Jahr – Experimentalvorlesung zum Projektauftakt macht Lust auf mehr

05.10.2016

10 Jahre Kinderforscher: v.l. TUHH-Prof. Andreas Liese, Gunnar Groß, General Secretary von Airbus in Deutschland, Gesine Liese, Koordinatorin Kinderforscher und Dr. Ralf Grote, Leiter Präsidialbereich TUHH.
10 Jahre Kinderforscher: v.l. TUHH-Prof. Andreas Liese, Gunnar Groß, General Secretary von Airbus in Deutschland, Gesine Liese, Koordinatorin Kinderforscher und Dr. Ralf Grote, Leiter Präsidialbereich TUHH.
Foto: TUHH/G. Geringer

Wenn es im Hörsaal zischt und raucht, dann haben die Kinderforscher das Kommando übernommen: 200 Schülerinnen und Schüler von Hamburger Grundschulen füllten am Dienstagnachmittag das Audimax II der Technischen Universität Hamburg (TUHH) mit begeisterten Ahhs und Ohhs und lautem Jubel, als sich etwa der verschrumpelte Luftballon wie von Zauberhand von allein wieder aufblies.

Ist es schwer, ein Forscher zu sein? Warum wird die leere Getränkedose im kalten Wasser zerquetscht? Was macht der Stickstoff mit der Banane? Auch das waren Themen der Experimentalvorlesung von Prof. Andreas Liese, Leiter des TUHH-Instituts für Technische Biokatalyse, die den Auftakt zu „Experimentieren und Forscher" bildete.

Sieben statt fünf Schulen im Jubeljahr

Das Kinderforscher-Projekt, bei dem die teilnehmenden Nachwuchswissenschaftler im wöchentlichen Wechsel in ihren Klassen experimentieren und unterschiedliche TUHH-Institute besuchen, geht bereits ins zehnte Jahr. Die Kindervorlesung stimmte die Schülerinnen und Schüler darauf ein, was sie in den kommenden Wochen bis hin zur großen Abschlussfeier am 18. Januar 2017 erwartet. „Ich freue mich ganz besonders aufs Experimentieren und darauf, viele spannende neue Sachen zu lernen“, sagt Mia von der Schule am Sooren.

Finanziert wird das aktuelle Projekt durch die Beratungsstelle besondere Begabungen sowie die US-amerikanische Sigma-Aldrich Stiftung. „Durch diese Unterstützung können in unserem Jubiläumsjahr sieben Schulen und damit zwei Schulen mehr an dem Projekt teilnehmen als im Vorjahr“, freut sich Projektleiterin Gesine Liese.

Auch „Juri“-Wettbewerb lockt mit spannenden Experimenten

Im Rahmen der Auftaktveranstaltung überreichte zudem Gunnar Groß, General Secretary von Airbus in Deutschland, Experimentierkästen an jede teilnehmende KINDERFORSCHER Schule zum laufenden „Juri“-Wettbewerb. Darin finden neugierige Nachwuchs-Ingenieurinnen und -Ingenieure alle nötigen Materialien und Informationen für Gruppen- und Klassenexperimente, mit denen sie im Unterricht spielerisch herausfinden können, warum ein Flugzeug fliegt, wie ein Raketenantrieb gebaut wird oder was einen Zeppelin schweben lässt. Der Clou: Wer seine Experimente dokumentiert und seine Beiträge zum Beispiel in Form von Filmen, Plakaten, Skulpturen oder Fantasieobjekten bis Ende März 2017 beim „Juri“-Wettbewerb einreicht, kann tolle Preise gewinnen.

„Juri" ist die Nachwuchsinitiative des Bundesverbands der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie e.V.. Der Wettbewerb richtet sich an dritte und vierte Klassen. Weitere Informationen zum Wettbewerb sowie ein Formular zur kostenlosen Bestellung eines Juri-Experimentierkastens unter www.skyfuture.de/juri/

https://www.tuhh.de/kinderforscher/startseite.html


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