Gemeinsame Erklärung der Landeshochschulkonferenz (LHK) und der Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung, Katharina Fegebank

10.09.2015

Hauptgebäude der TUHH.
Hauptgebäude der TUHH. Foto: Lina P.A. Nguyen

Die Präsidentinnen und Präsidenten der Hamburger Hochschulen und die Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung haben heute in einer Pressekonferenz in der HafenCity Universität Hamburg eine gemeinsame Erklärung über den Kurs in der Hochschulpolitik für den Wissenschaftsstandort Hamburg abgeben. In der Erklärung mit dem Titel „Gemeinsam für die Wissenschaft in Hamburg“ einigen sich beide Parteien auf Grundzüge in der zukünftigen Zusammenarbeit:

KONFERENZ DER PRÄSIDENTEN UND REKTOREN DER HAMBURGER HOCHSCHULEN (LHK)

Gemeinsam für die Wissenschaft in Hamburg

Erklärung der Landeshochschulkonferenz Hamburg und der Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung

Die in der Landeshochschulkonferenz zusammengeschlossenen Hochschulen Hamburgs und die Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung sind auf der Grundlage ihrer bisherigen Überlegungen und Gespräche übereingekommen, in der neuen Legislaturperiode das Hochschul- und Wissenschaftssystem der Freien und Hansestadt Hamburg mit vereinten Kräften gemeinsam weiterzuentwickeln.

Dies geschieht vor dem Hintergrund der aktuellen Herausforderungen und denen der kommenden Jahre. Dazu gehören unter anderem die mit der Grundgesetzänderung gegebenen neuen Möglichkeiten der Hochschulfinanzierung; geplante Wettbewerbe um Fördermittel des Landes, des Bundes und der Europäischen Union; der aktuelle Leistungsstand der Hochschulen.

Die Hochschulen nehmen ihre gesellschaftliche Verantwortung bewusst wahr, vor allem auch die berechtigten Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger der Freien und Hansestadt Hamburg wie der Gesellschaft als ganzer. Wissenschaft und Forschung sind ebenso wie der Transfer der Arbeitsergebnisse in die Gesellschaft und Gründungsförderung Garanten für eine zukunftsfähige und wettbewerbsfähige Hansestadt.

Die Partner sind sich einig in dem Bemühen, den Sachdialog in den Mittelpunkt ihrer Kommunikation zu stellen, die Hochschulen entscheidungs- und wettbewerbsfähig sein zu lassen, ihre Autonomie weiterzuentwickeln und ihnen einen Raum zu schaffen, in welchem Forschung und Lehre sich ohne ständige Veränderungen der Rahmenbedingungen entfalten können.

Dazu gehört die auskömmliche Finanzierung ebenso wie ihre Orientierung an beiden Hauptaufgaben der Hochschulen, der Lehre und der Forschung. Deren Qualität soll künftig nicht vornehmlich quantitativ, sondern qualitativ bewertet werden. Dadurch wird die Zusammenarbeit mit außeruniversitären Einrichtungen erleichtert, gesellschaftlich relevante Forschung und Lehre gewürdigt, die Internationalisierung der Hochschulen gestützt und die Bildung der nachwachsenden Generation in den Blick genommen.

Wenn das Verhältnis von Wissenschaft und Politik auf diese Weise ausgeglichen ist, kann Wissenschaft ihre Aufgaben optimal erfüllen und Politik den Auftrag der Bürgerinnen und Bürger in der Sorge für die Wissenschaft auf hohem Niveau wahrnehmen.

Beide Partner werden sich zum Wohle der Hochschulen, der Beschäftigten und der Studierenden und damit der Freien und Hansestadt Hamburg an dieser gemeinsamen Absicht orientieren.

Rückfragen:
Landeshochschulkonferenz Hamburg Geschäftsstelle
Frauke Kasting, Referentin des Präsidenten der HCU
Tel: 040-428 27 – 2736

E-Mail: frauke.kasting@vw.hcu

Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung
Pressesprecherin Julia Offen
Tel.: 040-428632322
Mobil: 0170-2843292

Mail: julia.offen@bwf.hamburg.de

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