16th International Conference Rural-Urban Symbiosis RAMIRAN 2015

Was passiert mit Abfällen in der Landwirtschaft?

20.07.2015

Grafik: TuTech

Wohin mit den Abfällen? Dieser Frage wird auf der „RAMIRAN 2015“ vom 8. bis 10. September an der Technischen Universität Hamburg (TUHH) nachgegangen. Das umfassend wissenschaftlich orientierte Thema dieser erstmalig von der TUHH in Hamburg organisierten 16. Konferenz lautet „Rural-Urban Symbiosis“. Diskutiert werden Ideen und Konzepte, die eine Entwicklung nachhaltiger Lösungen für die Verwendung und Abfallentsorgung in der Landwirtschaft thematisieren. Im Mittelpunkt stehen regionale Bioressourcen, also Reststoffe mit organischen Bestandteilen wie Lebensmittel und Grünabfälle, Gülle, menschliche Fäkalien, Klärschlämme, Gärreststoffe, Ernte- oder agrar-industrielle Rückstände. Deren Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig und reichen von der energetischen Nutzung für Strom, Wärme und Treibstoff bis hin zur stofflichen Nutzung als Bodenverbesserer, Düngemittel und Chemierohstoff. Wissenschaftliche Konferenz-Beiträge wurden aus 30 Ländern eingereicht. „Das Besondere dieser Konferenz ist die Interaktion an den Schnittstellen von Landwirtschaft, Abfallwirtschaft, Abwasserwirtschaft, Energiewirtschaft und Stoffwirtschaft“, sagt Konferenz-Organisatorin PD Dr. habil. Ina Körner vom TUHH-Institut Abwasserwirtschaft und Gewässerschutz.

Fünf Themenschwerpunkte werden den Konferenzverlauf prägen:
-Qualitätsdünger aus Reststoffen
-Nachhaltige Böden
-Fortschritte in der Emissionsminderung
-Bioressourcen-Herausforderung
-Nachhaltige Regionen

So beschäftigt sich der Schwerpunkt „Bioressourcen-Herausforderung“ mit dem Management von Bioressourcen auf dem Weg zu einer biobasierten Ökonomie, welche nicht weiter von fossilen Ressourcen abhängt. Bioressourcen gelten als die Schlüsselressource des 21. Jahrhunderts. Ina Körner: „Sie lassen sich vielfältig anwenden und werden genutzt für die Produktion von unter anderem Lebensmitteln, Papier, Möbeln, biobasiertem Kunststoff und Energie. Allerdings ist ihre Verfügbarkeit endlich, weil es nicht ausreichend Flächen gibt, auf denen sie gedeihen können. Daher müssen mehr Reststoffe wie Küchen- und Grünabfälle für die Herstellung von Energie verwendet werden. Sogenannte primäre Bioressourcen aus der Land- und Forstwirtschaft sollen für hochwertigere Fertigungen von zum Beispiel biobasiertem Kunststoff eingesetzt werden.“
Abgerundet wird die Konferenz mit Programmpunkten wie dem Freiburger Nachhaltigkeits-Theater, einer Kunst-Ausstellung zum Thema Tetrapack sowie einem Abend-Event auf der Rickmer Rickmers.


Anmeldungen zur „RAMIRAN 2015“ sind noch bis Mitte August möglich. Die Teilnahmegebühr beträgt 450 Euro.


Anmeldungen an:
Gerlinde Löbkens
TuTech Innovation GmbH
Harburger Schlossstraße 6-12
21079 Hamburg
Tel.: +49 40 76629-6551
Fax: +49 40 76629-6559
Ramiran2015@tutech.de

PD Dr.-Ing. habil. Ina Körner
Hamburg University of Technology
Institute of Wastewater Management & Water Protection
21079 Hamburg
Eissendorfer Str. 42
Tel.: +49 40 42878 3154
Fax.: +49 40 42878 2684
i.koerner@tuhh.de
www.tuhh.de/aww

See also: www.ramiran2015.de


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