3. Workshop des FSP "Klimaschonende Energie- und Umwelttechnik"

Nachwuchswissenschaftler an der TUHH nutzen die Möglichkeit der Vernetzung

15.06.2015

Teilnehmende des 3. Workshops des FSP E&U
Teilnehmende des 3. Workshops des FSP E&U

Zur Eröffnung des 3. Workshops des Forschungsschwerpunkts (FSP) „Klimaschonende Energie und Umwelttechnik“ begrüßte FSP-Koordinatorin Dr. Monika Johannsen rund 60 Doktoranden sowie Instituts- und Gruppenleiter aus dem FSP. Veranstaltungsort war die TuTech Innovations GmbH, die Technologietransfergesellschaft der TUHH mit Sitz in der Harburger Schlossstraße. Ziel der Veranstaltung war, die Kommunikation innerhalb der Fachbereiche zu fördern und jungen Nachwuchswissenschaftlern die Möglichkeit der verstärkten Vernetzung zu bieten. "Im Verlauf des Tages wurden aktuelle Projekte in Form von zwölf Vorträgen und 29 Postern präsentiert", sagte Professor Ralf Otterpohl, Leiter des TUHH-Instituts Abwasserwirtschaft und Gewässerschutz und Sprecher des Forschungsschwerpunkts E&U (Energie & Umwelt). Während die Newcomer vor allem Poster zu ihren Arbeiten vorstellten, konzentrierten sich fortgeschrittene Doktoranden/innen auf Vorträge. Am Ende des Tages wurden die zwei besten Poster ausgezeichnet.

Posterpreisträgerinnen 2015: Julia Schmitt (2. Preis), Margarethe Langer (1. Preis) und FSP-Sprecher Ralf Otterpohl (v.l.n.r.)
Posterpreisträgerinnen 2015: Julia Schmitt (2. Preis), Margarethe Langer (1. Preis) und FSP-Sprecher Ralf Otterpohl (v.l.n.r.)
Fotos: TUHH

Der 1. Posterpreis ging an Margarethe Langer. Ihre Arbeit trägt den Titel "Untersuchungen zur Charakterisierung und Bestimmung der Festigkeit von Flocken in der Wasseraufbereitung" (AG Prof. Ernst). Den 2. Posterpreis nahm Julia Schmitt entgegen für eine Arbeit mit dem Titel "Molecular characterization of aerobic methane oxidizing bacteria in groundwater treatment" (AG Dr. Bendinger). Darüber hinaus erhielten alle Teilnehmer ein Abstractbuch, das sämtliche an diesem Tag vorgestellten Beiträge enthält.

Die Vielfalt der vorgestellten Forschungsthemen reichte vom Klimaeinfluss auf das Grundwasserregime der Hamburger Elbmarsch über Vergleich und Bewertung von Herstellungsverfahren von Biokerosin, das energieoptimierte Bauen bis hin zur Konzeptentwicklung für die Qualitätsbeurteilung von Substraten für die Biogasproduktion. Ein Vortrag widmete sich dem öffentlich viel beachteten Projekt „TransiEnt.EE – Transientes Verhalten gekoppelter Energienetze mit hohem Anteil Erneuerbarer Energien“ (http://www.tuhh.de/transient-ee/projekt.html). Darin entwerfen Forscher der Technischen Universität Hamburg (TUHH) ein Szenario, wie der Großraum Hamburg um das Jahr 2030 mit Strom, Wärme und Gas versorgt werden sollte. Ihr Ziel sind möglichst hohe Anteile an erneuerbaren Energien in den jeweiligen Netzen und das mit möglichst geringen Energieverlusten bei Umwandlungsprozessen von einer in eine andere Energieform, beim Speichern und beim Transport. Ende 2016 soll das vom Bundeswirtschaftsministerium finanzierte Projekt "TransientEE" für die Modellregion Hamburg ein Bild der möglichen Energiezukunft liefern. Die Ergebnisse könnten später auf andere Regionen übertragen werden.


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