Mehr Räume für Studierende: Einweihung des Ostflügels der TUHH

Festakt mit Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank

29.04.2015

von links: AStA-Vorsitzende Labiba Achmed, Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank, TUHH-Präsident Garabed Antranikian
von links: AStA-Vorsitzende Labiba Achmed, Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank, TUHH-Präsident Garabed Antranikian
Foto: TUHH

Die Technische Universität Hamburg (TUHH) weihte in Anwesenheit der Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung Katharina Fegebank und mehr als 100 Gästen den fertiggestellten Ostflügel ein. Auf über 800 qm stehen den Studierenden Lern- und Kommunikationsräume, eine multifunktionale Fahrradwerkstatt, eine Küche und ein Café zur Verfügung. Damit ist das 2012 umgebaute Hauptgebäude der TUHH Am Schwarzenberg-Campus 1 komplettiert.

„Der Innenausbau des Ostflügels unseres Hauptgebäudes und damit die Schaffung neuer Räumlichkeiten ist eine notwendige wie zukunftsweisende Maßnahme für unsere wachsende Universität“, sagte TUHH-Präsident Professor Garabed Antranikian. „Ich freue mich daher sehr, dass wir dem Bedarf der steigenden Studierendenzahlen an der TUHH ein wenig entsprechen können.“ Die mehr als 6.700 Studierenden an der TUHH erhalten ein attraktives Angebot: Das Kommunikations- und Lernzentrum wurde um Räumlichkeiten erweitert, es stehen zusätzliche Räume für kleine studentische Lerngruppen sowie viel Platz für selbstverwaltete, studentische Arbeitsgemeinschaften bereit. So gibt es eine multifunktionale Fahrradwerkstatt mit Hilfe zur Selbsthilfe, eine Küche für die vegane Koch-AG sowie ein von Studierenden in Eigenregie betriebenes Café mit Getränken zum Selbstkostenpreis. „Die neuen Räume ermöglichen uns, selbstbestimmt neue Ideen umzusetzen“, freute sich auch Labiba Ahmed, Vorsitzende des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) der TUHH. Im neuen Ostflügel sind ferner Büroräume sowie ein multifunktionaler Besprechungsraum beherbergt sowie das Alumni-Zentrum.

Die Kosten für das Vorhaben belaufen sich auf rund 4,2 Millionen Euro, die durch die TUHH aus Überschüssen vorheriger Jahre selbst finanziert wurden. Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank: „Ich bin begeistert vom Ergebnis der Ausbauarbeiten! Die neuen Räume für kleine studentische Lerngruppen etwa oder für selbstverwaltete studentische Arbeitsgemeinschaften werden das Studieren effizienter machen und dadurch zur Verbesserung der Studienbedingungen an der Technischen Universität Hamburg-Harburg beitragen.“

Hintergrund
Im Jahr 2011 ist die ehemalige Pionierkaserne an der Schwarzenbergstraße in Harburg für die Nutzung durch die TUHH hergerichtet und um einen Neubau ergänzt worden. Der Ergänzungsbau wurde als erster Bauabschnitt im Rahmen des Konjunkturprogramms II von Bund und Ländern realisiert. Dafür wurden vom Senat der Freien und Hansestadt Hamburg im Rahmen der „Hamburger Konjunkturoffensive 2009/2010 – Nachhaltiges Wachstum“ zehn Millionen Euro eingeworben. Der zweite Bauabschnitt wurde im Mai 2012 fertiggestellt. Mit dem ersten und zweiten Bauabschnitt wurden Dach, Fenster und Fassade des Ostflügels hergerichtet, um ein einheitliches Erscheinungsbild herzustellen, die Bausubstanz zu schützen und die Voraussetzungen für den nun beschlossenen Innenausbau zu schaffen. Zudem konnten bereits kleinere Hörsäle und Seminarräume sowie ein modernes Kommunikationszentrum bereitgestellt werden. Die vorhandene Fassade wurde in Abstimmung mit dem Denkmalschutzamt instandgesetzt, Eingriffe in den Gebäudebestand wurden so gering wie möglich gehalten.


TUHH - Public Relations Office
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